Weiterentwicklung statt Kurswechsel

Aagon-CEO Vogler plant Expansion und stärkeres Partnernetzwerk

Zuwachs, Partner

Mit dem Wechsel an der Unternehmensspitze hat die Aagon GmbH im Herbst 2025 einen neuen Abschnitt eingeleitet. Seit Oktober führt Jürgen Vogler den deutschen Softwareanbieter.

Beim Amtsantritt traf er auf ein eingespieltes Team, eine etablierte Produktbasis und eine breite Kundenbasis. Aus seiner Sicht bringt das Unternehmen damit gute Voraussetzungen für die kommenden Jahre mit.

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Weiterentwicklung statt Kurswechsel

Strategisch setzt Aagon auf Kontinuität, kombiniert mit gezielter Modernisierung. Bestehende Abläufe wurden intern bereits überprüft und teilweise automatisiert. Auf technologischer Ebene steht die Weiterentwicklung der ACMP Suite im Mittelpunkt. Künftig sollen Cloud- und KI-Funktionen stärker integriert werden. Ergänzend plant das Unternehmen neue Module, die sich an konkreten Anforderungen von Kunden und Partnern orientieren. Auch der Begriff des Endpunkts im Unified Endpoint Management wird neu gedacht und an veränderte IT-Landschaften angepasst.

Digitale Souveränität als Standortfaktor

Ein zentrales Element der Unternehmensausrichtung bleibt der Fokus auf Entwicklung und Betrieb in Deutschland. Die damit verbundene Kontrolle über Daten und Technologien spielt insbesondere vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen eine wichtige Rolle. Aagons starke Position im deutschsprachigen Raum wird auch durch aktuelle Marktanalysen bestätigt, darunter eine UEM-Studie von Research in Action für das Jahr 2025.

Im Vertrieb verfolgt Aagon eine klare Weiterentwicklung seiner Channel-Strategie. Nachdem das Unternehmen ursprünglich stark auf den Direktvertrieb gesetzt hatte, wurde in den vergangenen Jahren ein belastbares Partnernetzwerk aufgebaut. Für 2026 ist geplant, diese Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und neue Wachstumsspielräume zu erschließen.

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Sichtbarkeit und thematische Schwerpunkte

Obwohl Aagon mit mehreren tausend Kunden bereits fest im Markt verankert ist, soll die öffentliche Wahrnehmung weiter gestärkt werden. Dabei stehen aktuelle Themen wie IT-Sicherheit, regulatorische Vorgaben und digitale Souveränität im Fokus. Neue Produktlinien sind nicht vorgesehen. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf den Ausbau bestehender Security- und UEM-Funktionen, die künftig stärker unter dem Ansatz eines sicheren Unified Endpoint Managements zusammengeführt werden.

Unterstützung durch Investor und Beirat

Rückhalt erhält Aagon durch den Investor Genui, insbesondere durch dessen Netzwerk und fachliche Impulse aus dem Beirat. Diese Unterstützung dient laut Unternehmensführung vor allem als strategischer Austausch auf Augenhöhe. Für weiteres Wachstum schließt Aagon sowohl organische Schritte als auch externe Erweiterungen nicht aus.

Für das Jahr 2026 hat die Geschäftsführung klare Prioritäten formuliert: die Position im deutschen Markt festigen, die Präsenz im DACH-Raum ausbauen, den Channel weiter professionalisieren und Aagon als verlässlichen Anbieter sowie als attraktiven Arbeitgeber positionieren. Der Fokus liegt dabei auf nachhaltigem Wachstum und langfristigen Kundenbeziehungen.

Pauline Dornig

Pauline

Dornig

Online-Redakteurin

IT Verlag GmbH

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