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Auf 480 Kilometer

SpaceX senkt Tausende Starlink-Satelliten ab

Wegen zunehmender Sicherheitsrisiken im erdnahen Weltraum plant SpaceX für 2026 eine großangelegte Absenkung seiner Satelliten-Konstellation.

SpaceX senkt Tausende Starlink-Satelliten ab

Der Raumfahrtkonzern SpaceX will im kommenden Jahr etwa 4.400 Starlink-Satelliten schrittweise in eine niedrigere Umlaufbahn versetzen. Die betroffenen Satelliten kreisen derzeit in 550 Kilometern Höhe und sollen auf 480 Kilometer abgesenkt werden, wie Michael Nicholls, Technikchef bei SpaceX, bekanntgab.

Kürzere Verweildauer in kritischen Höhen

Nicholls begründet den Schritt mit verbesserten Sicherheitsstandards: Die geringere Orbithöhe verkürze die Zeit bis zum Wiedereintritt ausgedienter Satelliten um über 80 Prozent. Zudem seien unterhalb von 500 Kilometern Höhe weniger Satelliten aktiv, was die Wahrscheinlichkeit von Zusammenstößen verringere. Als weiteren Faktor nannte er die Minimierung von Risiken durch nicht abgestimmte Manöver und Starts anderer Betreiber.

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Dramatische Zunahme bei Ausweichmanövern

Die Situation im erdnahen Orbit verschärft sich zusehends. Die ESA schätzt, dass rund 40.000 Objekte im Low Earth Orbit unter 2.000 Kilometern Höhe unterwegs sind. Nur etwa 11.000 davon sind funktionierende Satelliten – über 9.300 gehören laut Daten des Astronomen Jonathan McDowell zu SpaceX. Hinzu kommen nach ESA-Angaben mehr als 1,2 Millionen Objekte über einem Zentimeter Größe, die bei Kollisionen erhebliche Schäden anrichten könnten.

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