Während Unternehmen ihre Mitarbeiter inzwischen intensiv für klassische Phishing-Mails sensibilisieren, verlagern Cyberkriminelle ihre Aktivitäten zunehmend auf einen Bereich, der bislang weniger im Fokus stand: den digitalen Unternehmenskalender. Angreifer nutzen dafür gezielt Kalender-Einladungen und ICS-Dateien, um klassische E-Mail-Schutzmechanismen zu umgehen.
Unbefugtes Eintreten durch einfaches Nachlaufen: Tailgating hebelt physische Zugangskontrollen aus und gefährdet die gesamte IT-Sicherheit im Unternehmen.
Die nordkoreanische Hackergruppe Kimsuky umgeht Netzwerkkontrollen im Frühjahr 2026, indem sie Fernzugriffstunnel über Microsoft Visual Studio Code etabliert.
Kriminelle missbrauchen die Identitäten von Bürgern, um systematisch verifizierte Bankkonten für Geldwäsche zu erstellen und für bis zu 700 US-Dollar im Darknet zu verkaufen. Durch den Einsatz von SIM-Modem-Farms und perfidem Social Engineering bei der KYC-Prüfung hebelt die Masche herkömmliche Sicherheitsmechanismen aus.
Eine Studie deckt auf, dass Cyber-Risiken in Deutschland häufig hausgemacht sind. Während technische Angriffe von außen gefürchtet werden, mangelt es intern oft an Resilienz und dem Bewusstsein für den Faktor Mensch. Besonders das Risiko durch Social Engineering wird massiv unterschätzt.
Wachsende Bedrohungslage erfordert neue Strategien
Die Sicherheitslage im Bereich Phishing hat sich 2025 deutlich verändert. Eine Analyse des Cybersicherheitsanbieters Barracuda zeigt, dass Angreifer effizientere Werkzeuge einsetzen und dabei in großem Umfang auf sogenannte Phishing as a Service Kits zugreifen.