Es ist so etwas wie der heftige Start eines digitalen Dominoeffekts: Gehackte Rechenzentren, kompromittierte Cloud-Dienstleister oder manipulierte Software-Updates: Cyberangriffe verlaufen 2026 immer häufiger über Umwege (“Third-Party-Angriffe").
Digitale Unabhängigkeit hat sich in den vergangenen Jahren von einer politischen Leitidee zu einem operativen Handlungsfeld für CISOs und IT- und Sicherheitsverantwortliche entwickelt.
Sie kennen das Ritual im Mittelstand: Ein neues Budget für Mitarbeiter-Wohlbefinden wird freigegeben, es gibt eine schicke App, ein Resilienztraining und vielleicht noch einen Achtsamkeitskurs am Freitagmorgen.
Die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz verändert nicht nur Geschäftsprozesse, sondern auch die Art und Weise, wie Cyberkriminalität ausgeübt wird.
Angreifer nutzen schwächere Glieder in der Lieferkette – oft mit weitreichenden Folgen. Gleichzeitig fehlen vielen Unternehmen Transparenz über Zugänge und Abhängigkeiten. Warum verbindliche Regeln, Auditrechte und KI-gestützte Überwachung jetzt entscheidend sind.
2026 ist das Jahr, in dem strukturelle Spannungen sichtbar werden. Die Auswirkungen der aggressiven Zollpolitik des letzten Jahres machen sich nun bemerkbar, geopolitische Unsicherheiten bleiben ebenso hoch wie die Energiepreise. Der Druck auf europäische Industrieunternehmen steigt.