Eine wachsende Zahl digitaler Identitäten prägt heute die Unternehmens-IT. Klassische Perimetersicherheit stößt dabei an ihre Grenzen, weil Zugriffe zunehmend standort- und systemübergreifend erfolgen.
Gewalt und gestörte Lieferketten, Cyberangriffe und Stromausfälle - auch Deutschlands Wirtschaft sieht sich zunehmend Krisen und Störfällen ausgesetzt. Doch in den Betrieben hapert es in den Augen vieler Beschäftigter und Führungsleute oft an Vorbereitung auf Störungen.
Moderne verteidigungstechnische IT-Systeme stehen unter massivem Druck: steigende Softwarekomplexität, zunehmende Vernetzung und hybride Bedrohungsszenarien erhöhen die Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Echtzeitfähigkeit erheblich.
Cyber-Resilienz wird oft als neue Herausforderung dargestellt, die durch moderne Bedrohungen entstanden ist. Viele ihrer grundlegenden Prinzipien wurden jedoch bereits vor Jahrzehnten mit der Notfallwiederherstellung gelöst.
Die AWS-Rechenzentren im Nahen Osten waren in der vergangenen Woche offline. Zwei von drei Verfügbarkeitszonen in me-central-1 waren betroffen. 109 Dienste waren beeinträchtigt. Banken, Fahrdienst-Apps, KI-Plattformen – alle waren nicht erreichbar.
Die Sales Season 2025/26 hat neue Rekorde gebrochen und damit die digitale Belastbarkeit vieler Systeme auf die Probe gestellt. Warum echte Resilienz erst nach dem Höhepunkt beginnt.
Die digitale Bedrohungslage erreicht eine neue Dimension. Der Global Cybersecurity Outlook 2026 des Weltwirtschaftsforums (WEF) dokumentiert eine Welt, in der geopolitische Spannungen, künstliche Intelligenz und fragile Lieferketten die Sicherheitslandschaft grundlegend verändern.