Überblick
Lange Zeit galt VMWare bei der Virtualisierung in der IT als gesetzt. Nach der Übernahme durch Broadcom und deren unverschämter Lizenzpolitik ist das vorbei. Die Unternehmen suchen nach Alternativen. Hier sind einige davon.
16-Kern-Modell bleibt bestehen
Nach massiver Kritik aus der Branche rudert Broadcom offenbar zurück und hält an der bisherigen 16-Kern-Regelung fest.
Broadcom
Broadcom schraubt die Mindestanforderungen für VMware-Lizenzen deutlich nach oben. Laut dem VMware-Distributor Arrow steigt die Mindestanzahl der benötigten Cores pro Kommandozeile ab dem 10. April von 16 auf 72.
Erfolgreich aus der Kostenfalle
Seit der Übernahme durch Broadcom sind VMware-Kunden mit massiven Preissteigerungen konfrontiert. Doch nicht alle sind bereit, die bittere Pille zu schlucken.
Medienberichte
Intel könnte möglicherweise aufgespalten werden. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider berichtet, zeigen sowohl der taiwanesische Auftragsfertiger TSMC als auch der US-Konzern Broadcom Interesse an verschiedenen Geschäftsbereichen des angeschlagenen Chipriesen.
Bundesverband der IT-Anwender
Der Bundesverband der IT-Anwender (VOICE) hat die Geschäftspraktiken des Technologiekonzerns Broadcom und seiner Tochtergesellschaft VMware scharf kritisiert. In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert der Verband ein Einschreiten gegen das, was er als missbräuchliches Marktverhalten bezeichnet.
Wegen VMware
Der US-amerikanische Telekommunikationskonzern AT&T erhebt schwerwiegende Vorwürfe gegen Broadcom, das 2022 das Softwareunternehmen VMware übernommen hat. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht eine Preiserhöhung von 1050 Prozent für VMware-Produkte, wie TheRegister berichtet.
Migrationspläne
Eine neue Untersuchung des Cloud-Computing-Unternehmens Civo zeigt, dass mehr als die Hälfte der VMware-Kunden einen Wechsel in Betracht ziehen.
Geschäftsausblick
Der Chipkonzern Broadcom hat die Börse mit seinem Geschäftsausblick enttäuscht. Die Aktie fiel im nachbörslichen US-Handel zeitweise um über fünf Prozent. Broadcom stellte für das laufende Geschäftsquartal Erlöse von rund 14 Milliarden Dollar in Aussicht.
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20. April 2026