Vibe Coding ist für die Softwareentwicklung das, was 3D-Druck für die Industrie war. Es beschleunigt nicht nur Abläufe, sondern verändert den Entwicklungsprozess grundlegend.
Forscher des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) an der Stanford University und der University of Pennsylvania rauen mit einem nasschemischen Ätzverfahren zwecks Energieeinsparung beim 3D-Druck die Oberfläche der feinen Pulver auf.
3D-Druck hatte lange ein Tüftler-Image als Gadget-Technologie, gemacht für Nischenanwendungen oder reines Prototyping. Die Realität sieht heute ganz anders aus: 3D-Druck ist eine Fertigungstechnologie, die Entwicklungsmöglichkeiten von Produkten auf ein neues Level hebt und diese gleichzeitig beschleunigt.
Ob als Folge der Corona-Pandemie oder der Havarie im Suez-Kanal: Derzeit werden in globalem Maßstab Lieferketten unterbrochen und die Folgen sind auch in Deutschland zu spüren. Ein wirksames Mittel gegen solche Unterbrechungen kann der 3D-Druck sein.
Die Technik des 3D Drucks kam Ende der 1980er auf. Den kommerziellen Bereich eroberten 3D Drucker jedoch erst in den 2000er-Jahren. Inzwischen ist die Technik ausgereift und kommt auf breiter Ebene in Industrie und Heimanwendung zum Einsatz. Im Laufe der Zeit stiegen außerdem die Einsatzmöglichkeiten.
Prototypen sind für produzierende Firmen unverzichtbar. Sie benötigen die Vormodelle, um ihre Produkte vor dem Marktgang zu testen. Dabei ist ihnen der 3D Druck behilflich. Die revolutionäre Technologie hat aber noch viele weitere Möglichkeiten der Nutzung zu bieten.