Durchgängige Lieferketten-Intelligenz

IFS schließt Übernahme von Softeon ab

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Der Softwareanbieter IFS hat die Übernahme des Warehouse-Management-Spezialisten Softeon abgeschlossen.

Durch den Zusammenschluss entsteht eine neue Lösung für das Management moderner Lieferketten, die industrielle KI-Technologien mit langjähriger Erfahrung im Bereich Lagerverwaltung verbindet.

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Mit der Integration von Softeon erweitert IFS sein Portfolio insbesondere für Unternehmen aus Branchen wie Fertigung, Logistik und Einzelhandel. Ziel ist es, Abläufe entlang der gesamten Lieferkette stärker zu vernetzen und transparenter zu machen.

Mehr Transparenz zwischen Unternehmensplanung und Lagerbetrieb

In vielen Unternehmen arbeiten ERP-Systeme und Warehouse-Management-Lösungen bislang getrennt voneinander. Diese Struktur erschwert eine ganzheitliche Sicht auf Bestände, Logistikprozesse und operative Entscheidungen.

Durch die Kombination der Industrial-AI-Plattform von IFS mit der Warehouse-Management-Software von Softeon soll eine durchgängige Übersicht entstehen, von strategischen Planungsprozessen bis hin zu operativen Abläufen im Lager.

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Softeon bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Bereich Warehouse-Management-Systeme in die neue Plattform ein. Die Technologie wird bereits von internationalen Unternehmen genutzt und steuert Lagerprozesse in zahlreichen Ländern.

Durch die Integration mit der IFS Cloud-Plattform sollen zusätzliche Funktionen entstehen, etwa KI-gestützte Analyse von Lagerprozessen, bessere Koordination automatisierter Systeme und eine präzisere Bestandsplanung.

Jim Hoefflin, CEO von IFS Softeon, sieht darin einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der Technologie: „Unsere Kunden entscheiden sich für uns, weil wir liefern. Jetzt, gestärkt mit der Industrial AI Platform von IFS und der globalen Reichweite, können wir sogar noch mehr bieten: KI-gestützte Warehouse-Orchestrierung, Interoperabilität zwischen Robotern und prädiktive Intelligenz für Bestände.“

Wachsende Bedeutung intelligenter Lieferketten

Unternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung, komplexe globale Lieferketten effizient zu steuern. Faktoren wie schwankende Nachfrage, internationale Logistiknetzwerke und steigende Automatisierung im Lager erhöhen den Bedarf an integrierten Technologien.

IFS verwaltet bereits über seine Plattform Unternehmenswerte in Höhe von mehr als 2,4 Billionen US-Dollar. Mit der Integration von Softeon soll diese Infrastruktur um spezialisierte Funktionen für Lagerautomatisierung und Bestandsmanagement erweitert werden.

Nach Angaben von IFS sollen bestehende Kunden von Softeon weiterhin stabil mit ihren bisherigen Lösungen arbeiten können. Gleichzeitig plant das Unternehmen zusätzliche Investitionen in die Weiterentwicklung der Plattform.

Kunden von IFS erhalten durch die Integration Zugang zu erweiterten Warehouse-Management-Funktionen, während neue Interessenten eine umfassende Lösung für Planung, Steuerung und operative Umsetzung innerhalb der Lieferkette aus einer Hand nutzen können.

Mit der Übernahme von Softeon baut IFS seine Position im Bereich industrieller Softwarelösungen weiter aus. Die Verbindung von KI-Technologien, Cloud-Plattform und Lagerverwaltungssystemen soll Unternehmen helfen, ihre Lieferketten effizienter, transparenter und widerstandsfähiger zu gestalten.

Pauline Dornig

Pauline

Dornig

Online-Redakteurin

IT Verlag GmbH

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