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E-Mobilität

In Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, der Schweiz und Österreich steigt die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos um 100,1 Prozent im Vergleich zum noch von COVID-19 weitgehend unberührten ersten Quartal 2020.

Das zeigen die Ergebnisse des "Electric Vehicle Sales Review" der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC.

Großes Produktangebot

"Der erneut stark steigende Anteil der Neuzulassungen von E-Autos in Europa zeigt, dass das Wachstum im vierten Quartal 2020 nicht allein auf staatliche Fördermaßnahmen zurückzuführen war, sondern das große Produktangebot bei den Kunden ankommt. Die derzeitigen Lieferengpässe bei Chips steigern allerdings die Opportunitätskosten in der Automobilindustrie für die Fertigung von Elektroautos", so PwC-Automobilexperte Peter Trögel.

Laut der aktuellen Analyse tragen an erster Stelle die Verkäufe von Plug-in-Hybriden (PHEV) mit einem Plus von 160 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zum Wachstum der europäischen Märkte bei. Vollhybride legen hier im Quartalsvergleich um 99,8 Prozent zu und die Zulassungen reiner, weiterhin mehrheitlich privat gekaufter Batterieautos (BEV) wachsen um 58,7 Prozent.

Wachstumstreiber Deutschland

Europa ist mit 35,9 Prozent Marktanteil abermals Spitzenreiter im globalen E-Auto-Markt. Gemessen an den absoluten Zulassungszahlen ist der deutsche E-Markt größter Wachstumstreiber (244.067), gefolgt von Großbritannien (167.739), Italien (149.925), Frankreich (132.122) und Spanien (53.285). In Österreich steigt mit einem Marktanteil von 32,4 Prozent und 20.565 Neuzulassungen im ersten Quartal 2021 das Interesse für E-Autos weiter.

Der E-Auto-Anteil am chinesischen Markt liegt im ersten Quartal 2021 bei elf Prozent. Getrieben durch Anreizpolitik und die schnelle Erholung des Landes von der COVID-19-Pandemie, wächst im Reich der Mitte das BEV-Segment mit 459 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal am stärksten, aber auch der PHEV-Bereich legt um fast 202 Prozent zu. Nicht subventioniert werden Vollhybride, was das geringere Wachstum von lediglich rund 54 Prozent erklärt.

Trotz anlaufender nationaler und regionaler Subventionsprogramme für Hersteller und Verbraucher bleiben die USA immer noch hinter dem europäischen und chinesischen Markt zurück. Die Vereinigten Staaten kommen jedoch im ersten Quartal 2021 immerhin auf einen E-Marktanteil von 7,3 Prozent, mit einem Zuwachs von 177 Prozent bei den Hybriden, 63 Prozent bei den reinen Batterieantrieben und 60 Prozent bei den Plug-in-Hybriden.

www.pressetext.com


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