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Die Bundesnetzagentur hat abschließend über die vorrangige Vergabe der umkämpften 450-Megahertz-Funkfrequenz an die Energiewirtschaft entschieden. Die Stromversorger wollen das Spektrum von 450 Megahertz, in dem früher das analoge C-Mobilfunknetz funkte, für die Digitalisierung der Energiewende einsetzen - etwa für den Anschluss intelligenter Stromzähler.

Das Ausschreibungsverfahren sei eröffnet, interessierte Unternehmen können bis zum 18. Dezember ihre Bewerbungen einreichen, teilte die Bundesnetzagentur am Montag mit. Für die Zuteilung der Frequenzen habe der erfolgreiche Bewerber eine Gebühr in Höhe von rund 113 Millionen Euro zu zahlen. Deutschlands größter Netzbetreiber Eon, zahlreiche Regionalversorger und Stadtwerke haben sich bereits mit dem bisherigen Inhaber der Frequenzen, 450connect, zusammengeschlossen, um das Netz aufzubauen.

Der Entscheidung der Netzagentur war eine Einigung in der Bundesregierung vorausgegangen. Demnach darf vor allem die Energie- und Wasserwirtschaft die begehrten Frequenzen nutzen, um kritische Infrastruktur abzusichern. Die Polizei und andere Sicherheitskräfte sollen Frequenzen, die die Energiewirtschaft nicht braucht, nachrangig nutzen können. «Wir stellen die Weichen für die Digitalisierung der Energie- und Verkehrswende und leisten einen Beitrag für das Erreichen der Klimaziele», kommentierte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, die Entscheidung.

dpa


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