Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Blockchain Summit
26.03.19 - 26.03.19
In Frankfurt, Kap Europa

ELO Solution Day München
27.03.19 - 27.03.19
In Messe München

Hannover Messe 2019
01.04.19 - 05.04.19
In Hannover

SMX München
02.04.19 - 03.04.19
In ICM – Internationales Congress Center München

ACMP Competence Days München
10.04.19 - 10.04.19
In Jochen Schweizer Arena GmbH, Taufkirchen bei München

Anzeige

Anzeige

Connected Car

Quelle: NTT-Security/Fotolia

Mit der zunehmenden Digitalisierung von Fahrzeugen, unter anderem für Connected Cars und autonomes Fahren, rückt auch die Sicherheit der IT-Systeme in den Fokus von Fahrzeugherstellern.

Das Risiko, dass Fahrzeuge angegriffen werden können, ist beträchtlich: Es reicht vom Öffnen einzelner Fahrzeuge per App über das verdeckte Anlegen von Benutzerprofilen bis zum Manipulieren kompletter Fahrzeugdaten. Bei ungesicherten Systemen kann ein Angreifer ohne weiteres feststellen, wer wann auf welchem Weg wohin gefahren ist und wie lange er sich wo aufgehalten hat. Im schlimmsten Fall können Hacker ganze Fahrzeugflotten lahmlegen oder, noch schlimmer, sogar Unfälle provozieren.

Um solche Risiken zu vermeiden, arbeitet NTT Security an der Entwicklung von V-SOCs. In einer finalen Ausbaustufe analysieren die V-SOCs im Auftrag von Automobilherstellern die Kommunikationsdaten von Millionen von Fahrzeugen, zum Beispiel hinsichtlich der Manipulation des Datenstroms beim Aktivieren der Bremsen oder Airbags.

Die große Herausforderung beim Aufbau eines V-SOC besteht in der Menge der Daten: Derzeit produziert ein einzelnes Connected Car rund 26 Gigabyte pro Stunde – entsprechend mehr sind es bei Millionen von Fahrzeugen. "Diese Datenmenge lässt sich mit den aktuellen technischen Möglichkeiten nicht an eine Backend-Infrastruktur übermitteln, um sie dort zu analysieren", erklärt René Bader, Lead Consultant Secure Business Applications EMEA bei NTT Security. "Man benötigt daher nicht nur verteilte V-SOCs, sondern auch eine Vorbewertung von Ereignissen innerhalb eines Fahrzeugs, etwa durch KI-Komponenten. Bei relevanten Ereignissen werden die betreffenden Daten an das SOC übermittelt, wo sie von Spezialisten ausgewertet werden."

Hier kann dann entschieden werden, ob es sich um einen echten Angriff handelt und ob man also Gegenmaßnahmen einleiten muss – etwa durch das Aufspielen von Software-Updates. Im Extremfall würde ein Fahrzeug sogar stillgelegt werden. Ist ein Ereignis harmlos, lernt die KI, es künftig richtig zu identifizieren.

Bader fordert daher die Einrichtung von V-SOCs als Standard für Connected Cars und autonome Fahrzeuge: "Ein verteiltes V-SOC ist das geeignete Mittel gegen die wachsenden Risiken des digitalen Fahrens. Die von NTT Security initiierten Pilotprojekte verlaufen technisch sehr positiv. Vor der Umsetzung in echte Anwendungen sind allerdings noch einige rechtliche Fragen zu klären: So ist noch offen, wer letzten Endes die Hoheit über die sicherheitsrelevanten Daten eines Fahrzeugs hat." Normalerweise ist es der Eigentümer beziehungsweise Fahrzeugbetreiber, sodass ein Security-Anbieter nicht ohne weiteres in die Infrastruktur eingreifen darf, um beispielsweise aus Sicherheitsgründen eine Kommunikation zu unterbinden.

www.nttsecurity.com

 

GRID LIST
Handschlag

Samsung und Fuze gehen strategische Partnerschaft ein

Fuze geht eine strategische Partnerschaft mit Samsung Electronics America ein. Die…
Oliver Krebs

Neuer Vice President EMEA bei Cherwell Software

Oliver Krebs ist neuer Vice President (VP) EMEA bei Cherwell Software. Seit Anfang Januar…
Tb W190 H80 Crop Int B01e48c2fd08b45f534604484c7a9179

BSI führt IT-Grundschutz-Testat nach Basis-Absicherung ein

Die Basis-Absicherung der eigenen IT-Systeme ist der erste wichtige Schritt zu einer…
Fake News

Apple investiert in Kampf gegen Fake News

Technologieriese Apple unterstützt im Kampf gegen Fake News im Internet drei…
Mann Lupe Code

E-Spionagegruppe OceanLotus greift gezielt Regierungsbehörden an

ESET-Forscher haben die neuesten Methoden der Spionagegruppe OceanLotus (auch bekannt als…
EU-Urheberrechtsrechtsreform

Upload-Filter sind pluralistischer Demokratie unwürdig

Die EU-Urheberrechtsrechtsreform steht kurz vor dem Abschluss. Am 26. März 2019 soll dazu…