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13.03.19 - 14.03.19
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18.03.19 - 20.03.19
In Berlin, Hotel Marriott am Potsdamer Platz

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Die Infineon Technologies AG hat das Unternehmen Innoluce BV übernommen. Innoluce ist ein Halbleiterunternehmen ohne eigene Fertigung, mit Sitz in Nimwegen. Mit dem Know-how von Innoluce will Infineon Chiplösungen für Lidarsysteme entwickeln. Über die Konditionen vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Lidar: Schlüsseltechnologie im teil- und vollautomatisierten Fahrzeug

Lidar, Radar und Kameras sind die Schlüsseltechnologien im teil- und vollautomatisierten Fahrzeug. Infineon nimmt hier die technologische Vorreiterrolle ein; mit der Übernahme verfügt das Unternehmen über Expertise in allen drei komplementären Sensortechnologien. Redundante Sensorik bildet die Grundlage für das autonome Fahren. Während Radartechnologie auf hochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen basiert, arbeitet Lidar mit Laserstrahlen, um im Nahbereich des Fahrzeugs den Abstand zu Objekten zu bestimmen. Lidar wird vor allem genutzt, um kleinere Objekte auf der Straße zu erkennen.

„Die Übernahme von Innoluce ist für uns ein wichtiger Schritt in der Lidartechnologie, die im Sicherheitskokon für das selbstfahrende Fahrzeug eine wichtige Rolle spielt“, sagte Peter Schiefer, der den Geschäftsbereich Automobilelektronik bei Infineon leitet. „Unser Ziel ist es, Lidar zu einer preisgünstigen Option für jeden Neuwagen weltweit zu machen.“

In den nächsten Jahren werden erste Lidarsysteme in Oberklasse-Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Dabei werden die Lichtstrahlen noch durch mechanisch einstellbare Spiegel ausgerichtet, wodurch die Systeme verhältnismäßig sperrig und teuer werden. Um sich als Standard in allen Fahrzeugklassen zu etablieren, sind Lidarsysteme auf Grundlage von Halbleitern erforderlich. Dadurch werden die Systeme deutlich kompakter, preisgünstiger und robuster.

Halbleiter-Expertise bringt Schub für Fahrerassistenzsysteme

Infineon hat die Basis für das automatisierte Fahren geschaffen und Radartechnologie als Sicherheitsmerkmal für alle Fahrzeugklassen möglich gemacht: Durch Fertigungstechnologien der Chipvolumenproduktion und eine neue Chip-Gehäusetechnologie wurden Radarsysteme signifikant preisgünstiger und kleiner. Für diese technologischen Meilensteine wurde das Radarchipteam von Infineon im Jahr 2015 für den Deutschen Zukunftspreis nominiert, den Preis des Bundespräsidenten für Wissenschaft und Technologie.

www.infineon.com

 

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