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Knopfdruck KleinObwohl die meisten Unternehmen bereits mit Server-Virtualisierung arbeiten, ist der Einstieg in die Cloud-Welt noch nicht bei allen vollzogen. Hier können spezielle Konzepte helfen, die eigene IT-Infrastruktur mit Cloud-Ansätzen aus den Rechenzentren externer Anbieter zu verknüpfen.

So wird der Einstieg in die Cloud-Technologie vereinfacht, bestehende Investitionen geschützt und die eigenen Möglichkeiten werden erweitert.

Die Nachfrage nach Virtualisierungstechnologien wächst beständig, wie eine aktuelle Studie von Forrester Research zeigt. Während derzeit schon 60 Prozent der Applikationen in einer virtualisierten Umgebung laufen, soll der Anteil der Unternehmen, die entsprechende Lösungen einsetzen, bis Ende 2013 weltweit auf 77 Prozent steigen. 

Doch adressiert der Einsatz von Virtualisierungstechnologien vor allem noch die klassischen Themen der IT-Administration: Angestrebt werden eine bessere Auslastung der Hardware-Ressourcen, Ausfallsicherheit, eine höhere Verfügbarkeit und eine einfachere Migration von Applikationen vorzugsweise im laufenden Betrieb. Der weitaus größere Mehrwert, den Virtualisierungslösungen beim Aufbau von Cloud Computing und hochautomatisierten Rechenzentren bieten können, wird noch nicht von allen Unternehmen im vollen Umfang genutzt. Als Gründe für den Verzicht vieler Unternehmen auf externe Rechenzentrums-Kapazitäten nennt der Cloud-Monitor 2013 von KPMG und dem BITKOM-Branchenverband den Schutz der eigenen IT-Investitionen, Angst vor Fixkosten und Datenverlust, Schwierigkeiten bei der Integration in Inhouse-Lösungen sowie Unsicherheiten in Hinblick auf rechtliche und regulatorische Bestimmungen.

Flexible ICT-Nutzung gefragt

Dabei bietet gerade Cloud Computing Unternehmen die notwendige Flexibilität, um ihren Bedarf an Rechen- und Speicherkapazitäten dynamisch den wechselnden geschäftlichen Anforderungen anzupassen. Ein Beispiel ist die Automotive-Branche, die ständig neue, innovative Modelle anbieten muss, um sich von der Konkurrenz abzuheben. „Speziell für unsere Produktentwicklung brauchen wir eine hochskalierbare IT-Infrastruktur, die sich beliebig erweitern, aber auch wieder zurückfahren lässt“, betont der Leiter der Entwicklungsabteilung eines großen deutschen Automobilbauers. „Denn nur so ist es möglich, risikolos neue Ideen schnell und einfach auszuprobieren, ohne unnötig in eigene Hardware- und Rechenzentrumsinfrastruktur zu investieren.“ Ähnliche Anforderungen formulieren zum Beispiel Versandhändler, die für ihre Marketing-Kampagnen immer wieder zusätzlichen Server- und Speicherbedarf haben, aber ihre Infrastruktur nicht auf diese Lastspitzen auslegen möchten. Auch Unternehmen, die ein neues Geschäftsmodell umsetzen wollen, aber den Markterfolg noch nicht eindeutig prognostizieren können, sind mit Infrastructure as a Service (IaaS) vor Investitionsrisiken gefeit. 

Weltmarktführer bündeln Kompetenzen

Doch wie können Unternehmen die Vorteile der Cloud nutzen, ohne auf die getätigten Eigeninvestitionen, auf Datensicherheit und Datenschutz verzichten zu müssen? Für Betriebe, die ihre Server mit VMware-Software virtualisiert haben, bietet sich dafür ein spezielles Cloud-Konzept an. Dazu hat der weltweit führende Anbieter von Virtualisierungslösungen, mit T-Systems als Vorreiter im Enterprise Cloud-Markt eine strategische Partnerschaft geschlossen. Dabei wurde der ICT-Dienstleister, der seine Cloud-Computing-Plattform seit langem mit dieser Technologie betreibt, als „vCloud Datacenter Services Provider“ zertifiziert, und zwar als erster ICT-Anbieter in Deutschland. Die Partnerschaft bündelt eine bewährte dem Cloud Computing zugrunde liegende Software-Suite mit Kompetenz und Erfahrung beim Betrieb von Rechenzentren sowie bei der Bereitstellung dynamischer ICT-Ressourcen und Anwendungen. 

Die Kunden profitieren davon, dass sie ihre internen IT-Ressourcen über ein Self-Service-Portal auf Knopfdruck erweitern können. Reichen eigene Kapazitäten für temporäre Projekte nicht aus oder werden kurzfristig Rechenkapazitäten benötigt, erhalten sie schnell und einfach Zugang zu beliebig vielen virtuellen Maschinen. Diese Maschinen können nahtlos in die eigene virtualisierte IT-Infrastruktur integriert werden. Dabei behalten Kunden die vollständige Kontrolle und Verantwortung für das Betriebssystem, die virtuellen Maschinen, die Speicherung und die bereitgestellten Anwendungen. Zugleich können sie jedoch sicher sein, dass in den Rechenzentren die höchsten Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen „Made in Germany“ gelten. 

Ein Knopfdruck genügt

„Mit dieser neuen Form von Datacenter Services können Unternehmen einzelne Server sowie komplette Systeme einfach auf Knopfdruck bei Bedarf in die Cloud verlagern“, erläutert Dr. Michael Pauly, Cloud-Experte bei T-Systems. „Dies kommt dem Wunsch vieler Kunden entgegen, die zwar die klassischen Vorteile von Cloud Computing genießen, aber die Kontrolle über die eigenen Ressourcen nicht preisgeben wollen und zugleich künftige Investitionen scheuen.“ So können Unternehmen ihre eigenen Ressourcen flexibel durch externe ergänzen und bezahlen nur für den Rechner- und Speicherplatz, den sie zusätzlich brauchen.

ICT als Innovationstreiber

Thomas Kühlewein, Vice President VMware CEMEA, begrüßt die Aufnahme von T-Systems in das weltweite vCloud-Netzwerk: "Uns verbindet eine langjährige, sehr gute und enge strategische Partnerschaft – angefangen bei der Virtualisierung der Server- und Client-Infrastruktur über geschäftskritische Applikationen bis zum Aufbau einer hochautomatisierten Rechenzentrums-Umgebung. Unser neuer Ansatz für Cloud-Services unterstützt die IT-Organisationen, die neuen Herausforderungen zu meistern und den Wandel zum maßgeblichen Innovationstreiber erfolgreich zu beschreiten.“ Denn in vielen Unternehmen werden die IT-Organisationen von den Fachanwendern noch als bloßer Dienstleister für den ICT-Betrieb und die Lieferung von IT-Services angesehen. Mit der Cloud-Nutzung „auf Knopfdruck“ hingegen ermöglichen sie den Fachabteilungen, neue Produktideen und Geschäftsmodelle voranzutreiben, ohne dass das eigene Rechenzentrum aufgerüstet werden muss. So lässt sich das klassische Postulat, dass die ICT den Anforderungen des Business folgen muss, einfacher und kostengünstiger umsetzen als je zuvor. 

„vCloud Datacenter Services“ sind besonders geeignet für ….

  • den Einstieg in die Cloud und in Cloud-Services
  • Test- und Entwicklungsumgebungen
  • die schnelle Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur
  • Hardware-Wechsel, Upgrade und Umzug 
  • die Schaffung von freien Ressourcen im eigenen Rechenzentrum
  • Desaster Recovery und/oder Ablösung des eigenen Backup-Rechenzentrums 

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