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Hybrid IT: Interview mit

Interview mit Tobias Balfanz (links) und Peter Gotthardt

Der Weg in die Hybrid Cloud ist für Unternehmen ein strategisch wichtiger Schritt, um digitale Geschäftsprozesse erfolgreich zu transformieren. Wie aber lassen sich Public und Private Cloud optimal integrieren? Über die Möglichkeiten, die eine hybride IT bietet, sprachen wir mit Tobias Balfanz und Peter Gotthardt von Micro Focus.

Neue oder veränderte Geschäftsanforderungen, die zum Beispiel aus Marktentwicklungen wie Digitalisierung entstehen, erfordern in den Unternehmen Anpassungen und die Weiterentwicklung der IT. Wie gehen Ihre Kunden mit dieser Anforderung um?

AnfuhrungszeichenIm Bewusstsein dieser Transformation stehen IT-Organisationen vor der Aufgabe, ihr Angebot zu optimieren und ihre Services schnell, kostengünstig und sicher bereit zu stellen.
Die Weiterentwicklung der IT-Organisation zum Service Broker bietet für diese Aufgabe große Chancen, indem das Service-Portfolio durch die Nutzung hybrider Liefermodelle und die Einbeziehung von Cloud-basierten Services optimiert und erweitert werden kann.

Für die Anwender müssen diese Services zu jedem Zeitpunkt leicht und einfach zu nutzen sein.

Der Einsatz von Self-Service-Portalen ist hier sicher das richtige Stichwort?

Tobias BalfanzTobias Balfanz (Foto): Ja, wenn ein zentrales Self-Service-Portal den Einstieg in das gesamte Portfolio erlaubt und von der Bestellung, über sämtliche Betriebsaspekte hinweg bis zur Kündigung einfach zu benutzen ist. Die User Experience ist wesentlich für die Akzeptanz der Anwender, die aus dem privaten Umfeld den Vergleich zu Shopping-Portalen oder Streamingdiensten ziehen. Virtuelle Agenten, Chat-Funktionen, künstliche Intelligenz bei der Bereitstellung von Informationen und Wissen sind moderne Hilfsmittel, um den Anwender im Self Service jederzeit optimal zu unterstützen.

Aber hinter einem einfachen Self-Service-Portal liegen doch trotzdem komplexe Abläufe, die in einer hybriden Welt sicher nicht einfacher werden, oder?

Die hybride Welt bringt natürlich Herausforderungen für die IT-Organisation. Bei vielen Kunden ist Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS) bereits Realität. Die IT-Prozesse müssen so definiert sein, dass sie interne und externe Lieferanten einschließen. Themen wie „Onboarding“ von Lieferanten, Katalog-Aggregation, Austausch von Bestellungen und Störungen sind beispielhafte Konsequenzen aus einem hybriden Portfolio. Die gesamte IT-Architektur muss mit den Änderungen Schritt halten. Es geht um Integration, nicht um parallele Welten.

Genau hier setzen wir als Micro Focus mit einer Referenzarchitektur an, um die Cloud-Transformation unserer Kunden zu unterstützen. Natürlich braucht die Transformation auch Zeit. Sie gelingt aber durch schrittweises Vorgehen und die geschickte Auswahl der ersten Services.

Können Sie das Thema schnelle, flexible Bereitstellung an einem Beispiel verdeutlichen?

Peter GotthardtPeter Gotthardt (Foto): Betrachten wir den Bereich Infrastructure as a Service. Als Beispiel können Anwender aus einem Katalog ein Serversystem wahlweise in der internen oder einer Public Cloud bestellen. Wir beraten sie hier und zeigen, wie das System automatisch provisioniert, in das Configuration Management aufgenommen sowie durch Monitoring überwacht wird. Außerdem erklären wir, wie Events aus dem Monitoring einfach ins Incident Management überführt und dort bearbeitet werden können. Durch die Abbildung eines durchgängigen Prozesses über Systemgrenzen hinweg sind die Anwender in der Lage, die Deploymentzeiten wesentlich zu reduzieren sowie externe Cloud Services und Kapazitäten bedarfsweise einzubinden.

Das bedeutet, Sie zeigen eine durchgängig implementierte Prozesskette mit Planung, Aufbau, Lieferung und Betrieb eines IaaS-Services auf?

Genau, wir zeigen am Beispiel IaaS die Umsetzung der IT-Wertschöpfungskette, wie sie in den IT-Management-Standards Open Group IT4IT und dem Betriebsmodell "Plan, Build, Deliver, Run" beschrieben sind. Wir beraten Kunden dahingehend, wie sie hybride IT-Infrastrukturen insgesamt effizient aufbauen, managen und monitoren können.

Das bedeutet, Sie haben das gesamte IT-Operations-Management im Blick.

Nur der gesamtheitliche Ansatz bringt uns weiter, es geht nicht um punktuelle Lösungen, das kann nur ein Anfang sein. Wir müssen den Fokus auf den Service-orientierten IT-Betrieb auf der Basis einer integrierten Architektur legen.


Webinar am 15.02.2019, 10-11 Uhr
HYBRID IT IN DER PRAXIS – WIE SIE PUBLIC UND PRIVATE CLOUD OPTIMAL INTEGRIEREN

Mit Tobias Balfanz und Peter Gotthardt von Micro Focus

Info und Anmeldung


Welche Bedeutung spielen neue Technologien wie Container, MicroServices und DevOps in Ihren Überlegungen?

AnfuhrungszeichenDiese Technologien sind ein wesentlicher Bestandteil von Cloud-Technologien und Teil einer Cloud-Transformation. Public Cloud Provider nutzen diese Technologien, um IaaS- und PaaS-Services automatisiert in kürzerer Zeit zur Verfügung zu stellen. Auch wir nutzen Container- und Microservice-Technologie, damit unsere Software sowohl auf herkömmlichen Systemen sowie in der Private oder Public Cloud lauffähig ist.

In der klassischen On-Premise Welt haben wir viel über den Return-on-Investment (ROI) geredet. Gibt es diese Betrachtung auch für die Cloud?

Kunden, die bereits Erfahrungen mit der Cloud gesammelt haben, geben unterschiedliche Rückmeldungen:

Zahlreiche Kunden berichten über einen positiven ROI und hohe Kundenzufriedenheit mit jedem Server/Service, der in die Cloud transformiert wurde. Es gibt aber auch Kunden, die von gestiegenen Kosten überrascht wurden. Hintergrund ist oft, dass das Management der Cloud Services vernachlässigt wurde. Fehlende Transparenz bezüglich ungenutzter und überdimensionierter Ressourcen können den ROI stark negativ beeinflussen. Hier erweist sich eine Management-Software, die diese Transparenz liefert, als Erfolgsgarant für die Cloud-Transformation.

Thank youHerr Balfanz, Herr Gotthardt, vielen Dank für das Gespräch!

www.microfocus.com/de

 

 

 
 
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