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Für den Erfolg von Data-Governance-Projekten ist auch die Kommunikation verantwortlich. Ein Kommentar von Wolfgang Kobek, Managing Director D/A/CH und Regional Vice President beim BI-Anbieter Qlik.

Data Governance ist mehr als eine IT-Herausforderung: Über Erfolg und Misserfolg entsprechender Projekte entscheiden nicht zuletzt die Soft Skills der Beteiligten. Im Rahmen der Data Governance Conference in Orlando im Dezember 2006 gaben die Verantwortlichen für erfolgreiche Data-Governance-Programme an, dass der Erfolg zu 80 bis 95 Prozent von einer gelungenen internen Kommunikation abhängt. Laut eines Gartner-Analysten würden immerhin zehn Prozent aller entsprechenden Initiativen scheitern, weil Besonderheiten mit Blick auf die Unternehmenskultur nicht beachtet würden, beziehungsweise die Unterstützung durch das Senior-Management fehlten.

Damit Data-Governance-Projekte erfolgreich sind, dürfen sich die Beteiligten nicht im Tagesgeschäft verzetteln. Es ist ausgesprochen wichtig, dass sich die verschiedenen Abteilungen regelmäßig austauschen, über erreichte Zwischenstände sprechen und nötige Anpassungen sowie die weiteren Schritte miteinander diskutieren. In der Regel tangieren Data-Governance-Initiativen ohnehin sehr unterschiedliche Bereiche des Unternehmens, von den Experten der Rechtsabteilung über die Compliance-Verantwortlichen bis zum Human-Resources-Team.

Eine wichtige Rolle spielt auch die Führungskultur des Unternehmens. In Firmen mit einer klaren Top-Town-Hierarchie werden Entscheidungen von der Geschäftsführung den Mitarbeitern auferlegt. Das mag auf den ersten Blick zu schnelleren Ergebnissen führen, schafft jedoch auch Akzeptanzprobleme und viele Fragen der Beschäftigten bleiben unbeantwortet. In eher dezentral organisierten Unternehmen, etwa mit sehr autonom agierenden Filialen, sind die Abläufe in der Regel komplexer. Hier ist die kommunikative Verzahnung umso wichtiger.

Data-Governance-Verantwortliche sind also gut beraten, sich mit den Entscheidungsprozessen in der Firma sehr genau auseinanderzusetzen und die dabei gewonnenen Erkenntnisse in ein Kommunikationskonzept einfließen zu lassen. 

www.qlik.com/de

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