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Dirk Pfefferle, EMCDirk Pfefferle, EMC, über den CIO als Business Partner und die Mobilität der Zukunft.

 
CIO zu sein, ist ohne Frage einer der spannendsten Jobs zurzeit. Besonders, wenn es so gut läuft wie in der deutschen Automobilbranche. Rekordgeschäftsergebnisse bescherten den CIOs 2012 größere Budgets als in den Vorjahren. Und die haben sie intelligent eingesetzt.
 
Was als erstes auffällt: Die CIOs der Automobilbranche sind zunehmend nicht nur Dienstleister, sondern auch Business Partner. Das kommt nicht von Ungefähr: Die IT-Transformation in der Automobilbranche legt die Basis für die Mobilität der Zukunft. Mit den Projekten und Weichenstellungen, die die CIOs in der Automobilbranche vorgenommen haben, bereiten sie ihr Unternehmen auf die Herausforderungen der nächsten Jahre vor.
 
Salopp gesagt, müssen die Hersteller das Auto so attraktiv gestalten wie das iPhone. Im Mittelpunkt stehen immer mehr Systeme im Fahrzeug, die die Vernetzung vorantreiben. Das bedeutet, dass immer mehr Sensoren, Elektronikkomponenten und Software im Fahrzeug zum Einsatz kommen werden. 
 
Das bedeutet aber auch, dass die IT stärker gefordert ist. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen:
  • Die Automobilhersteller werden eine Infrastruktur für Softwareupdates bereitstellen müssen, denn ein Auto ist eine Investition für Jahre – die Softwareanwendungen aber entwickeln sich in sehr viel kürzeren Intervallen.
  • Die IT in die Lage versetzt werde, Betriebsdaten der Fahrzeuge zu sammeln, zu speichern und auszuwerten;  richtig verknüpft mit Angaben zum Standort und Fahrtziel des Fahrzeugs, Serviceintervallen und  historischen Daten zu Reparaturen ergeben sich für den Fahrzeugbesitzer wichtige Erkenntnisse wie er die Sicherheit des Fahrzeugs verbessern und den Energieverbrauch senken.
  • Infotainmentanwendungen wie Video-on-Demand, Music-Streaming und Social Media sind selbstverständlich auf Smartphones – wie kommen die neuesten Apps ins Fahrzeug?
  • Mobilitätsnahe Echtzeitdienste wie Navigation, Verkehr, Wetter und Car-to-Car-Kommunikation erfordern zuverlässige IT-Systeme – wie werden diese Datendienste in die Infotainmentssysteme im Fahrzeug integriert?
Fakt ist, dass die CIOs sich auf die neuen Aufgaben vorbereiten, die auf sie zukommen. Sie haben sich in den letzten Jahren eine Menge Freiraum geschaffen. Sie haben ihre IT inzwischen schlanker und effizienter aufgestellt. Sie geben weniger ihres Gesamtbudgets für den IT-Betrieb, Aktualisierungen von Infrastruktur und Updates aus, weil sie den Weg zur Virtualisierung eingeschlagen haben. Das gibt ihnen Spielraum  neben dem täglichen Betrieb Neues auszuprobieren und in den Regelbetrieb zu übernehmen. Das lässt sich daran erkennen, dass erste Cloud-Projekte angestoßen werden, z.B. Storage Clouds.
 
Die ersten CIOs in der Automobilindustrie haben sich entschieden EMC Atmos einzusetzen, eine Objektspeicherlösung für Cloud-Storage. Damit lassen sich riesige Mengen von großen Datenobjekten speichern, die auch geografisch verteilt sein können.  Die Automobilbranche hat  enorm wachsende Datenmengen, die weltweit verwaltet und genutzt werden müssen. Mit Atmos können sie die Kosten in den Griff bekommen. 
 
Das spannende aber ist: Was die CIOs intern in Private Clouds ausprobieren, könnte die Vorlage für die Dienste sein, die sie nach Außen ins Fahrzeug tragen wollen. Die Technologie von EMC ist dafür gemacht. Sie können die gleiche Technologie auch bei Service-Providern nutzen. Es gibt mittlerweile mehr als 30 Atmos-Service-Provider an weltweit mehr als 50 Standorten. Mit Hilfe dieser Provider ist es möglich eine Delivery Plattform zu bauen, um weltweit Informationen von Millionen von Fahrzeugen zu sammeln und Daten an die Fahrzeuge zu senden. Die Investitionskosten dafür halten sich im Rahmen: Atmos läuft in einer Virtuellen Maschine auf fast jeder Hardware und wird von Service Providern Out-of-the-Box angeboten. 
 
Wie auch immer die CIOs sich entscheiden, für Service Provider, die ihnen die Skalierbarkeit ihrer Cloud-Dienste garantieren oder ob sie selbst die Clouds aufbauen. Mit den Schritten, die sie in diesem Jahr gemacht haben, haben sie die gewonnen Spielräume ihrer Budgets genutzt und ihr Unternehmen einen großen Schritt weiter gebracht. Einen Schritt hin zum vernetzten Fahrzeug der Zukunft.
  
Dirk Pfefferle, Leiter Großkundenvertrieb & Mitglied der Geschäftsleitung bei EMC Deutschland
 
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