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Axel Simon, HP Networking, über die Vorteile des „Software Defined Networking“-Ansatzes.
 
Die Anforderungen an Netzwerke steigen: Cloud-Dienste, Software-as-a-Service und die Einbindung von Smartphones und Tablets verlangen nach mehr Effizienz und Flexibilität bei Konfiguration und Verwaltung. Althergebrachte Netzwerk-Architekturen stoßen da schnell an ihre Grenzen – weshalb die Zukunft der Virtualisierung von Netzwerken gehört.
 
„Software Defined Networking“ ist hierfür das Mittel der Wahl: Der auf offene Standards setzende Virtualisierungsansatz hat das Zeug dazu, sich gegenüber anderen Technologien durchzusetzen. 
 

Das Netzwerk als Engpass

 
Konventionelle Netzwerk-Architekturen werden zunehmend zum Engpass heutiger IT-Umgebungen. Ihre Einrichtung und Verwaltung dauern zu lange und sind zu aufwendig für die automatisierte, echtzeitnahe Bereitstellung von Services und Anwendungen, die heute zunehmend verlangt wird. Die wichtigsten Eigenschaften von Cloud-Diensten bzw. automatisierter Softwarebereitstellung. – Zugewinne bei Schnelligkeit und Flexibilität, Einsparung von Betriebskosten – sind so kaum zu erreichen.
 
Der Grund dafür ist, dass die Administration und Konfiguration herkömmlicher Netzwerk-Architekturen üblicherweise von Hand erfolgen. Netzwerkelemente werden einzeln eingerichtet und gesteuert, Anpassungen anhand einzelner, händischer Kommandozeilen-Eingaben oder Skripte vorgenommen. So dauert es Tage oder sogar Wochen, bis eine in Abstimmung mit dem Serveradministrator vorgenommene Netzwerkonfiguration vom Server bis zu den Anwendern über mehrere Netze hinweg zur Verfügung zu steht.
 
Virtualisierung tut not
 
Doch es gibt einen Ansatz, mit dem Netzwerke fit werden für die automatisierte Anwendungsbereitstellung: Virtualisierung. Gemeint ist damit, dass Steuerungsfunktionen, die heute noch in den Switches residieren, zumindest zum Teil auf eine separate, geräteunabhängige Ebene ausgelagert werden. Das verringert die Netzwerkkomplexität, vereinfacht die Konfiguration und senkt den Arbeits- und Kostenaufwand im laufenden Betrieb. Soweit zumindest die Idee.
 
Für deren Umsetzung gibt es bereits seit einiger Zeit technische Ansätze. Einige davon waren vielversprechend – doch breit durchsetzen konnte sich bisher keiner. Aber das wird sich ändern.
 

Besser „Software Defined Networking“

 
Mit „Software Defined Networking“ steht jetzt erstmals ein Ansatz zur Verfügung der das Zeug zum Standard hat. Er setzt auf das an der Universität von Stanford entwickelte OpenFlow-Protokoll und sieht vor, Steuerungsfunktionen per zentralem Controller und OpenFlow Schritt für Schritt, auf Dauer und vollständig auf eine zentrale Kontrollebene zu verlagern. Netzwerkelemente werden simplifiziert und leisten nur noch, was sie am besten können: Daten weiterleiten. Konfiguration und Steuerung erfolgen zentral, Applikationen auf dem SDN Controller bilden Gerätefunktionalitäten ab, Arbeiten an den Einzelsystemen entfallen nach und nach komplett. 
 
Voraussetzung dafür ist, dass der Ansatz konsequent umgesetzt wird. Das bedeutet: Software Defined Networking muss über das ganze Netz hinweg implementiert werden – von der Hardware über die Steuerungsebene bis hin zu den Anwendungen, und vom Rechenzentrum bis zum Desktop. Nur mit einer derartigen Transformation lassen sich wirklich alle Vorteile von SDN nutzen.
 
Welche dies sind, liegt auf der Hand: SDN setzt die Idee der Netzwerk-Virtualisierung vollständig um und senkt Kostenintensität und Fehleranfälligkeit von Netzen. IT-Verantwortliche und Administratoren müssen entsprechend weniger Zeit und Geld für die Netzwerkverwaltung aufwenden, knappe Ressourcen werden frei. Weil SDN auf den Open-Source-Standard Open-Flow setzt, ist es zudem herstellerunabhängig und flexibel. Außerdem kann SDN schrittweise implementiert werden und setzt nicht zwangsläufig komplett neue Hardware voraus.
 
Damit ist SDN ist die derzeit beste Antwort auf die Frage, wie sich der „Engpass Netzwerk“ beheben lässt. Unternehmen, die große Rechenzentren oder Campus-Netzwerke betreiben, Anwendungen auf der Serverseite virtualisieren oder Betriebsaufwand und -kosten ihres Netzwerkes senken wollen, sind bereits seit längerem auf der Suche nach einer solchen Antwort. Sie werden Software Defined Networking zu schätzen wissen – und ihre Nachfrage wird dem Ansatz zum Durchbruch verhelfen.
 
Axel Simon, Global & Commercial Program Manager, HP Networking 
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