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Mainframe

Die meisten IT-Führungskräfte sind sich der Risiken bewusst, die sie eingehen, wenn ihr Unternehmen weiterhin mit Mainframe-Technologie arbeitet. Das zeigen zwei Befragungen im Auftrag von LzLabs und Microsoft. Fast alle Teilnehmer gaben dabei an, dass sie einen Systemwechsel in Betracht ziehen würden. Ein Großteil hat den Kostenfaktor als potenzielles Problem Nummer eins genannt; es folgen sinkende Wettbewerbsfähigkeit, der mögliche Verlust von Kunden und Umsatzeinbußen.

Kunden und Umsatzeinbußen.

Diese Einschätzungen stammen von IT-Führungskräften aus Unternehmen in den USA, Kanada, Frankreich und Deutschland, die die Mainframe-Technologie einsetzen, und die Ende 2018 an einer Studie des Schweizer Unternehmens LzLabs und Microsoft teilgenommen haben und nun noch einmal befragt wurden. Im Rahmen der ersten Studie hatten 94 Prozent der Fachleute angegeben, sie würden erwägen, diese überholte Technologie abzulösen. 77 Prozent glaubten demnach sogar, ihr Unternehmen hätte bereits mit der Modernisierung und Migration der Großcomputer beginnen sollen, um Risiken zu vermeiden.

Ebenjene 77 Prozent der Befragten wurden dann vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne erneut kontaktiert, um zu erfahren, was ihrer Meinung nach die Hauptrisiken seien, wenn eine Modernisierung ausbliebe. Etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) von ihnen antworteten auf die Nachfrage. Die Erkenntnisse zu ihren Angaben in einer kurzen Übersicht:

  • 64 Prozent nannten steigende Kosten als Hauptrisiko, sollte ihr Unternehmen ohne Modernisierung und Migration weiterarbeiten.
  • 56 Prozent von ihnen waren der Meinung, dass sie ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt verlieren könnten.
  • 44 Prozent hatten die Befürchtung, dass sie potenziell Kunden verlieren könnten.
  • 55 Prozent der Befragten prognostizierte künftige Umsatzeinbußen

„Diese Ergebnisse zeigen ein Bedürfnis nach Modernisierung innerhalb der Unternehmen“, sagt Thilo Rockmann, Chairman und COO von LzLabs. „Denn sie sehen durchaus die Gefahr, die die mangelnde Innovationsgeschwindigkeit der Mainframes mit sich bringt. Und auch wenn die Ergebnisse dieser Umfrage vielleicht schockierend erscheinen, ist es ermutigend zu sehen, dass Unternehmen aufgeschlossener werden für das Potenzial offener und innovativer Plattformen.“

Die Ergebnisse der beiden Befragungen machen deutlich, dass IT-Führungskräfte die Notwendigkeit erkannt haben, den Status quo des Mainframes zu ändern, um die Vorteile moderner, agiler und offener Plattformen zu nutzen und nicht in einen Rückstand gegenüber der Konkurrenz zu geraten.

„Das Risiko besteht auf zwei Ebenen“, sagt Mark Cresswell, CEO von LzLabs. „Die erste Ebene ist, Kernanwendungen auf einer Plattform zu betreiben mit einer sinkenden Anzahl von Menschen, die sie effektiv betreiben können. Die zweite ist: Im Internet entstandene Unternehmen, die nicht beladen sind mit Mainframe-Altlasten, können ihre Konkurrenz sehr einfach überholen. Und das ist wichtig in einer sich schnell digitalisierenden Welt.“

Für die Studie befragte das unabhängige Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne insgesamt 500 IT-Entscheidungsträger von Unternehmen aus Großbritannien, den USA, Kanada, Frankreich und den DACH-Regionen. Diese arbeiten in verschiedenen Branchen wie Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, IT aber auch von Behörden und dem öffentlichen Sektor.

www.lzlabs.com

 


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