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LzLabs und Microsoft gaben die Ergebnisse einer von Vanson Bourne weltweit durchgeführten Umfrage unter IT-Entscheidern bekannt. Diese ergab, dass 94 Prozent aller IT-Entscheider aufgrund der hohen Kosten und mangelnder Flexibilität, die der Einsatz von Mainframes für ihre Unternehmen mit sich bringt, einen Systemwechsel in Betracht ziehen würden. 

Drei Viertel der Befragten stimmten der Aussage zu, dass es klüger gewesen wäre, hätten sie bereits einen Prozess begonnen, um vom Mainframe weg zu migrieren. Dies würde ihre Geschäftstätigkeit zukunftssicher gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit in ihrer Branche stärken. Zudem begegneten sie mit der Migration auch dem Problem des weiter abnehmenden Know-hows rund um den Mainframe.

Ein wichtiger Entscheidungsfaktor der Befragten, sich von Legacy-Mainframes zu trennen, war der Bedarf an Innovationen. Die Umfrage zeigte eine große Erwartungshaltung in Bezug auf die Einführung moderner und innovativer Technologien in allen Sektoren. Wobei Cloud-Deployment (85%) und Open Source (96%) jedoch als die Schlüsselfaktoren für zukünftige IT-Projekte genannt wurden. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben dennoch an, dass die geringe Flexibilität (71%) und die immensen Kosten (69%) ihres Mainframes die Fähigkeit ihrer IT-Abteilung einschränken, innovativ zu agieren.

„Was wir hier sehen, ist ein Wendepunkt für die zukünftige Entwicklung von Mainframe-Umgebungen in den Unternehmen“, kommentiert Thilo Rockmann, Chairman und COO von LzLabs die Studie. „Jahrzehntelanges Zögern hat dazu geführt, dass Unternehmen heute an die extremen Kosten und die mangelnde Flexibilität ihrer Legacy-Systeme gebunden sind, sodass sie nicht mehr in der Lage sind, mit agileren Wettbewerbern in ihren Branchen Schritt zu halten.“

Mainframe-Kenntnisse – an wen wenden Sie sich?

Die Umfrage zeigt auch, dass die für die Wartung geschäftskritischer Mainframe-Anwendungen erforderlichen Fachkenntnisse eine schwindende Ressource in den Unternehmen darstellt. Denn die überwiegende Mehrheit der Befragten (81%) brachte ihre Besorgnis über den Rückgang an Mainframe-Fähigkeiten innerhalb ihrer IT-Abteilung zum Ausdruck.

Um diese Reduzierung an Know-how der Mainframe-Technologien auszugleichen, hatten die Befragten im Durchschnitt fast ein Drittel (32%) ihrer Mainframe-Belegschaft ausgelagert. Diese Praxis erhöht aber die Gesamtkosten des Mainframes für das Unternehmen nur noch weiter.

Und noch etwas fördert die Studie zu Tage: Die Folgen des Mangels an Kompetenz in diesem Bereich lassen sich nicht länger verheimlichen. 59 Prozent der Befragten gaben an, dass das derzeitige Qualifikationsniveau in ihrem Mainframe-Management-Team nicht ausreichen wird, um ihre Geschäftsanforderungen in den nächsten fünf Jahren zu erfüllen.

Weitere Erkenntnisse:

  • 56 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass ihr Unternehmen keine geeignete Nachfolgeregelung für jüngere Mitarbeiter getroffen beziehungsweise umgesetzt hat, um das Wissen weiterzugeben, das für die Wartung bestehender Mainframe-Architekturen erforderlich ist.
  • Im Durchschnitt gingen die Befragten davon aus, dass der Modernisierungsprozess ihrer IT innerhalb ihrer Organisation mindestens drei Jahre dauern würde.

„Die Kosten, die anfallen, um ihre veraltete Mainframe-Umgebungen zu halten, wären in jedem anderen Geschäftsbereich untragbar. Zudem übertünchen Unternehmen mit Outsourcing einfach das rapide abnehmende Niveau an Wissen, das benötigt wird, um den Mainframe am Leben zu erhalten“, sagt Mark Cresswell, CEO von LzLabs. "Führungskräfte aus den obersten Etagen haben bereits aufgrund schlechter IT-Migrationen ihren Arbeitsplatz verloren. Daher muss der Prozess einer Legacy-Modernisierung auf die richtige Weise angegangen werden. Dies muss jetzt geschehen, um die drohenden kostspieligen Folgen des Nichtstuns zu vermeiden", fügt er hinzu.

www.lzlabs.com

 

 


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