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BegrüßungDeutsche Unternehmen nehmen die digitale Transformation positiv auf. Allerdings liegt immer noch ein gutes Stück Arbeit vor den Organisationen, damit sie alle Möglichkeiten von digitalen Initiativen ausschöpfen können.

Dies sind die Ergebnisse der Studie „Exploiting the Software Advantage: Lessons from Digital Disruptors“, die Freeform Dynamics im Auftrag von CA Technologies durchgeführt hat. Freeform Dynamics befragte dazu mehr als 500 IT- und Business-Führungskräfte in Europa.

Die Studie zeigt, dass 59 Prozent der deutschen Unternehmen dabei sind, die digitale Transformation als strategisches Programm in die Tat umzusetzen. Dazu gehört der Einsatz moderner Technologien und Kommunikation, um auf die digitalen Veränderungen vorbereitet zu sein. Damit liegt Deutschland leicht über dem europäischen Durchschnitt und vor Ländern wie Großbritannien (56 Prozent). Die meisten der bereits in Angriff genommenen Initiativen fokussieren sich auf Customer Services (88 Prozent der Befragten), die Entwicklung von Produkten und Services (84 Prozent) sowie Effizienz und Effektivität der Mitarbeiter (77 Prozent). Immerhin 16 Prozent entwickeln diese Initiativen allerdings über separate, nicht immer koordinierte Initiativen. Der gleiche Prozentsatz an befragten Unternehmen nutzt digitale Strategien eher zur Verbesserung denn zur kompletten Neugestaltung ihres Business.

Trotz des Appetits auf die digitale Transformation begrüßen deutsche Unternehmen die für diese Veränderung notwendigen Innovationen nur verhalten. So glauben beispielsweise lediglich 36 Prozent, dass webbasierte Applikationen und Services entscheidend zur Marktentwicklung sowie zur Verbesserung von Kundenbeziehungen beitragen – im Vergleich zu 48 Prozent der US-Unternehmen. Ebenfalls nur 36 Prozent sind der Meinung, dass mobile Technologien essentiell für die Entwicklung des Marktes und der Kundenbeziehungen sind. Bei sozialen Netzwerken sind dies sogar magere 17 Prozent. Das Internet der Dinge halten nur neun Prozent zur Verbesserung von Kundenbeziehungen für anwendbar.

„Unternehmen, bei denen die digitale Transformation bereits weit vorangeschritten ist, erzielen deutliche Vorteile. 85 Prozent der deutschen Befragten erfuhren oder erwarten Wachstum beim Umsatz und beim Gewinn sowie eine höhere Kundenbindung und neue Umsatzquellen als Ergebnis ihrer digitalen Initiativen“, erklärt Sven Mulder, Vice President Area Sales und Country Manager, Germany, CA Technologies.

„Diese Studie beweist, dass deutsche Unternehmen große Fortschritte dabei machen, die digitale Transformation in die Tat umzusetzen, um dadurch effektiver in der Application Economy mithalten zu können“, so Mulder weiter. „Sie zeigt aber auch große Diskrepanzen zwischen der Effektivität insgesamt und der Reife der digitalen Initiativen. Dazu gehören ein signifikantes Umsatzwachstum, eine erhöhte Kundenbindung und neue Umsatzquellen. Eng mit dem Konzept der digitalen Transformation ist der wirkungsvolle Einsatz von Software verbunden, eines der Schlüsselelemente für Effizienz, Effektivität, Wettbewerbsfähigkeit und Erfolg.“

Das Ergebnis der Studie war die Entwicklung des Digital Effectiveness Index (DEI), einer Messgröße die in Zusammenarbeit mit Freeform Dynamics entwickelt wurde. Der DEI basiert auf einem Punktesystem, das alle Aussagen im Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit sowie Business Scorecard Metriken berücksichtigt und daraus den Indexwert berechnet. Anschließend wurde eine auf den erreichten Indexpunkten basierende Segmentierung durchgeführt.

Auf Basis dieses Index hat sich ganz klar eine Gruppe herauskristallisiert: die Digital Disrupter. Dies sind Unternehmen, deren Investitionen in digitale Initiativen sich schnell auszahlen und die im Markt und organisatorisch disruptiv sind. In Deutschland sind dies die Top 13 Prozent der für den DEI Befragten. In Großbritannien (14 Prozent), Spanien (18 Prozent) und in der Schweiz (15 Prozent) liegt der Wert leicht höher. Frankreich (8 Prozent) und Italien (4 Prozent) liegen jedoch darunter. Das Umsatzwachstum innerhalb der Digital Disrupter Gruppe liegt doppelt so hoch wie bei anderen Organisationen, der Gewinn sogar beim 2,5-fachen, so ein Ergebnis der Studie.

Den Digital Disruptern gemein sind einige Denk- und Verhaltensweisen, von denen deutsche Organisationen sich ein paar Dinge abschauen können, um so ihre Fähigkeiten im Hinblick auf die digitale Transformation zu schärfen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • 52 Prozent der europäischen Digital Disrupter sind der Meinung, dass sie ein App-zentrisches, auf Software basierendes Unternehmen werden müssen – aber nur 25 Prozent aller deutschen Befragten gaben diese Rückmeldung. Damit liegt Deutschland drei Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Um in der Application Economy erfolgreich zu sein, ist ein wichtiges Kriterium, sich zu einer App-zentrischen Organisation zu wandeln – und damit zu gewährleisten, dass Unternehmen die Anforderungen ihrer Kunden kontinuierlich erfüllen.
     
  • 70 Prozent der Digital Disrupter in Europa haben DevOps bereits breit für die Software-Entwicklung und -Auslieferung implementiert – im Vergleich dazu aber mit 42 Prozent eine deutlich geringere Anzahl in Deutschland. Diese Zahl liegt allerdings über denen von Ländern wie Großbritannien (34 Prozent), Frankreich (26 Prozent) und Italien (25 Prozent). Organisationen profitieren von DevOps in der Application Economy: Sie können Innovationen schneller und in einer höheren Qualität auf den Markt bringen.
     
  • 68 Prozent der europäischen Digital Disrupter managen und koordinieren APIs (Application Programming Interfaces), um Web-Applikationen zu programmieren. In Deutschland sind hier erst 51 Prozent der Unternehmen aktiv – dies ist allerdings der höchste Prozentsatz in Europa. Deutsche Firmen sind in diesem Zusammenhang allerdings deutlich um die Sicherheit besorgt: 53 Prozent vertrauen auf Access and Identity Management (IAM)-Lösungen, um den Zugriff auf ihre APIs zu sichern.
     
  • Die Studie unterstreicht außerdem, dass Investitionen in die digitale Transformation zum Unternehmenserfolg beitragen. Weltweit investieren Digital Disrupter 36 Prozent ihres IT-Budgets in digitale Technologien. Diese sollen in den nächsten drei Jahren auf 48 Prozent ansteigen. Im Gegensatz dazu allokieren deutsche Unternehmen magere 20 Prozent ihres IT-Budgets in digitale Technologien. Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen diese auf 32 Prozent anwachsen.

„Um in der Application Economy erfolgreich zu sein, müssen deutsche Unternehmen die Komfortzone ihrer traditionellen Organisationsstrukturen, Prozesse und Systeme verlassen und disruptiver agieren. Unternehmen können nicht fortfahren wie bisher, sondern müssen sich signifikant ändern, um in allen Aspekten ihres Business-Modells digitale Initiativen zu integrieren. Nur wenn sie sich in ein agiles, durch Software gesteuertes Unternehmen verwandeln, können sie ihren Kunden schnell eine exzellente Erfahrung bieten – und zwar auf allen Kanälen. Dadurch können sie die Lücke zu ihren Wettbewerbern schließen und erfolgreich sein“, so Mulder.

Studien-Methodologie

Für die weltweite Studie befragte das Analystenhaus Freeform Dynamics 1.442 Senior-IT- und Business-Experten im Juli 2015 im Auftrag von CA Technologies. Die Zahl der Befragten in Europa lag bei insgesamt 506 aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und der Schweiz. Die Teilnehmer sind Senior-Business- und IT-Experten in privaten und gelisteten Unternehmen in neun Branchen. Der Umsatz der befragten Organisationen liegt bei mindestens 250 Millionen US-Dollar. Die Studie wurde durch detaillierte Telefoninterviews mit wichtigen Führungskräften ergänzt. Die komplette Methodologie können Sie dem Report „Exploiting the Software Advantage: Lessons from Digital Disruptors“ entnehmen.

Weitere Informationen:

Die gesamte Studie „Exploiting the Software Advantage: Lessons from Digital Disruptors“, die Freeform Dynamics im Auftrag von CA Technologies durchgeführt hat, finden Sie hier.

www.ca.com

 
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