Betriebsmodelle im Wandel

So wird die IT flexibler, souveräner und effizienter

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Bildquelle: Dell Technologies

Hyperkonvergente Infrastrukturen stoßen wegen ihrer eingeschränkten Flexibilität zunehmend an Grenzen. Die Dell Private Cloud führt die bewährten Prinzipien dieser Infrastrukturen fort und erweitert sie um flexible Skalierbarkeit und Hypervisor-Agnostik. Damit ermöglicht sie ein kosteneffizientes, skalierbares und zukunftssicheres IT-Betriebsmodell.

Beim Betrieb von Rechenzentren war die hyperkonvergente Infrastruktur (Hyperconverged Infrastructure, HCI) jahrelang die erste Wahl. Sie konsolidierte Ressourcen, vereinfachte das Management und bot damit große Vorteile gegenüber den komplexen klassischen dreistufigen Architekturen. Ihre begrenzte Flexibilität brachte jedoch neue Herausforderungen mit sich

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Eine HCI verbindet Rechenleistung, Speicher und einen bestimmten Hypervisor untrennbar miteinander. Wenn ein Unternehmen mehr Speicher benötigt, muss es auch mehr Rechenleistung kaufen oder umgekehrt und auch entsprechende Hypervisor-Lizenzen erwerben – unabhängig davon, ob diese wirklich benötigen werden oder nicht. Diese Kopplung führt leicht zu Überprovisionierung und unnötigen Kosten. Viele Unternehmen suchen deshalb nach einem flexibleren und kosteneffizienteren IT-Betriebsmodell. 

Disaggregierte und Hypervisor-agnostische Infrastruktur

Die Dell Private Cloud ermöglich ein solches Betriebsmodell. Mit dieser On-Premises-Plattform können Unternehmen in ihrem eigenen Rechenzentrum private Cloud-Umgebungen einrichten und verwalten. Ihre Basis bildet eine disaggregierte Infrastruktur, die Rechenleistung, Speicher und Netzwerk voneinander trennt. Zudem ist die Plattform Hypervisor-agnostisch. Die Hardware-Ressourcen können mit VMware, Red Hat OpenShift oder Nutanix AHV kombiniert werden. 

Diese Architektur erlaubt es Unternehmen, Rechenleistung und Speicher unabhängig voneinander zu skalieren und mit den Virtualisierungsplattformen ihrer Wahl zu kombinieren. Sie haben so die Möglichkeit, bestehende Softwarelizenzen sowie kompatible Speicher- und Rechenressourcen weiter zu nutzen und künftig eine Multi-Hypervisor-Strategie zu verfolgen: So können mehrere Hypervisoren auf derselben Infrastruktur betrieben und flexibel gewechselt werden, wenn sich Anforderungen, Technologien oder Lizenzmodelle ändern.

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Bereitstellung und Betrieb erfolgen automatisiert

Für die Bereitstellung und den Betrieb der Infrastruktur nutzt die Dell Private Cloud die Dell Automation Platform. Diese bietet so genannte Blueprints, also vordefinierte Blaupausen für Infrastruktur- und Software-Konfigurationen, die die Plattform automatisiert auf die Infrastruktur ausrollen kann. Dadurch ist gewährleistet, dass die Infrastruktur-Ressourcen schnell, fehlerfrei, konsistent und wiederholbar bereitgestellt und betrieben werden können.

„Day 1“-Operationen wie Installation, Konfiguration und Initialbereitstellung können IT-Teams durch die Automatisierung extrem schnell erledigen. Die neue Infrastruktur steht in Minuten statt Tagen oder Wochen bereit. Aber auch „Day 2“-Operationen wie Monitoring, Skalierung, Updates oder Anpassungen an neue Workloads werden durch die Automatisierung stark vereinfacht und lassen sich schnell, zuverlässig und ohne Verzögerungen umsetzen.

Datensouveräne On-Premises-Infrastruktur für KI

Mit diesen Eigenschaften entwickelt die Dell Private Cloud HCI-Umgebungen entscheidend weiter. Sie führt bewährte Prinzipien wie einfache Bereitstellung, integrierte Automatisierung, softwaredefiniertes Management und „Alles aus einer Hand“ fort und addiert die Flexibilität der disaggregierten Architektur und der Hypervisor-Agnostik hinzu. Dadurch können Unternehmen kosteneffiziente und skalierbare On-Premises-Umgebungen aufbauen – etwa für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Die Infrastruktur lässt sich dabei unter anderem mit leistungsstarken All-Flash-Storage-Systemen ausstatten, die GPU-Cluster bei Training und Inferenz optimal versorgen.

Durch den Betrieb eigener IT-Infrastrukturen für KI stärken Unternehmen ihre Datensouveränität gegenüber Public Clouds erheblich. Sie behalten die volle Kontrolle über ihre Daten, reduzieren Sicherheitsrisiken und können ihre eigenen Compliance-Anforderungen sowie regulatorische Vorgaben einfacher erfüllen. Rechtsvorschriften wie DORA und NIS-2 oder die Auflagen für Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) stellen hohe Anforderungen an den Schutz, die Kontrolle und die Nachvollziehbarkeit von Daten, die sich in Public-Cloud-Umgebungen oft nicht umsetzen lassen. Gleichzeitig vermeiden Unternehmen mit On-Premises-Infrastrukturen Lock-in-Effekte, die in Public Clouds entstehen können. 

Cybersicherheit auf Lieferketten- und Infrastruktur-Ebene

Die Dell Private Cloud unterstützt Datensouveränität und Cybersicherheit aber nicht nur auf strategischer Ebene, sondern auch durch konkrete Maßnahmen. Bereits in der Lieferkette sorgen strenge Vorkehrungen dafür, dass die Hardware-Komponenten vertrauenswürdig und manipulationssicher geliefert werden. Dell Technologies kontrolliert die Produktionsprozesse seiner Zulieferer und setzt Methoden wie kryptografische Prüfung von Firmware und Hardware, Secure Boot, Safe BIOS oder Secured Component Verification ein.

Auf Infrastruktur-Ebene können Unternehmen robuste Backup- und Recovery-Strukturen implementieren, die kritische Daten regelmäßig sichern und eine schnelle Wiederherstellung im Falle eines Angriffs oder Ausfalls ermöglichen. Dazu gehören etwa Snapshots auf dem Primärspeicher, dedizierte Backup-Systeme sowie unveränderliche Backups, die vor Manipulation oder Löschung geschützt sind. Für besonders sensible Daten lässt sich ein Cyber Vault implementieren: ein vollständig isolierter und hochgesicherter Speicherbereich, der auch dann noch eine Wiederherstellung ermöglicht, wenn die Produktivsysteme und Backup-Systeme bereits kompromittiert sind.

Infrastruktur schrittweise migrieren

Die Dell Private Cloud ebnet Unternehmen den Weg zu einem kosteneffizienten, skalierbaren und sicheren IT-Betriebsmodell. Dank ihres modularen Aufbaus können Unternehmen ihre Infrastruktur schrittweise weiterentwickeln, ohne eine vollständige Migration durchführen zu müssen. Sie können beispielsweise zunächst einzelne Storage-Systeme einführen, Daten aus bestehenden HCI-Umgebungen dorthin auslagern oder bestimmte Workloads gezielt auf der Dell Private Cloud betreiben. So können sie ihre IT kontrolliert und bedarfsgerecht transformieren.

Ein digitaler Roundtable am 16. April 2026 zeigt Möglichkeiten zum Wechsel von hyperkonvergenten Infrastrukturen auf die Dell Private Cloud auf.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier.

Dell Technologies

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