In den vergangenen zwei Jahren ist es Angreifern gelungen, in die Systeme von 78 Prozent der deutschen Unternehmen einzudringen. Das zeigt die „Data Risk Management“ Studie von Veritas Technologies.
Mit einem Anteil von fast 35 Prozent an allen Vorfällen unbefugten Zugriffs haben Insider-Bedrohungen im dritten Quartal 2022 ein neues Rekordhoch erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt Kroll in der aktuellen Ausgabe seines vierteljährlich erscheinenden Threat Landscape Reports „Insider Threat: The Trojan Horse of 2022“.
Gigamon, Anbieter für Deep Observability, hat seine Umfrage zur Lage der Ransomware 2022 und darüber hinaus veröffentlicht. Der Bericht liefert wertvolle Einblicke in die Bedrohungslandschaft und die zunehmende „Kultur der Schuldzuweisung“ in der Cybersicherheitsbranche.
Cyberattacken durch anonyme Angreifer von außen sind bei weitem nicht die einzige Gefahr, mit denen Unternehmen konfrontiert sind. Viel zu häufig wird das Risiko unterschätzt, das von Fachkräftemangel, Insiderbedrohungen und Home Office-Szenarien ausgeht.
Cyberkriminelle attackieren mit Phishing-Kampagnen verstärkt Cloud-Angebote wie Office 365. Ein kompromittiertes Konto ist für sie Gold wert, denn damit können sie nicht nur E-Mails lesen, sondern auch auf verbundene Dienste zugreifen – und weitere Angriffe starten.
Mehr als die Hälfte der Unternehmen findet es laut einer Studie schwierig, die Zeichen für einen Cyberangriff richtig zu deuten, insbesondere dann, wenn die Angreifer aus den eigenen Reihen kommen.
Die meisten Unternehmen fokussieren sich im Kampf gegen Cyberkriminalität auf externe Angreifer. Doch auch in den eigenen Reihen lauert eine wachsende Bedrohung. 33 Prozent aller Sicherheitsvorfälle werden 2021 auf Insider Threats zurückgehen, prognostizieren die IT-Sicherheitsexperten von FireEye Mandiant. Was können Unternehmen tun, um sich zu schützen?