Rechenzentrumsboom trifft auf Fachkräftemangel und Energiefrage
Der europäische Markt für Rechenzentren wächst ungebremst – angetrieben vor allem durch den rasant steigenden Bedarf an Rechenleistung für Künstliche Intelligenz.
KI-Stromverbrauch explodiert
Entwickelt sich die Künstliche Intelligenz mit ihrem unersättlichen Energiehunger zum großen Klimakiller? Der Energieverbrauch von Rechenzentren für KI-Anwendungen und andere Digitalisierungsprojekte wird in Europa jedenfalls bis zum Jahr 2030 stark ansteigen – und kann wohl nicht allein aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden.
Analyse
Nach Analysen von Savills wird die Kapazität von Rechenzentren in Europa bis 2027 um 21 % auf etwa 13.100 Megawatt (MW) ansteigen. Damit entspricht der erwartete Kapazitätszuwachs dem jährlichen Energiebedarf von mehr als einer halben Million Haushalte.
Embedded-KI zur Reduzierung des Stromverbrauchs
Der ungeheure Energiebedarf von Künstlicher Intelligenz (KI) gerät zunehmend in den Blickpunkt der Diskussion. Kein Wunder, schon 2019 warnte eine US-Studie davor, dass allein das Training eines einzigen neuronalen Netzwerks so viel CO2-Emissionen verursacht wie fünf (konventionelle) Autos.
Interview
Die steigenden Energiepreise werden Betreiber von Rechenzentren wahrscheinlich dazu veranlassen, verstärkt auf erneuerbare Energiequellen zurückzugreifen. Und da die Kosten für Windkraft, Solarenergie und andere erneuerbare Energien weiter sinken, werden diese Energieformen für Rechenzentren zunehmend wirtschaftlich rentabel.
HAW Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Hamburg, Home Office
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