Naturkatastrophen und andere Krisenfälle können für die Bevölkerung eine immense Bedrohung darstellen. Umso wichtiger ist, dass im Notfall möglichst alle betroffenen Menschen gewarnt werden. Am 8. Dezember findet daher erneut ein bundesweiter Warn-Tag statt. Für die Probewarnung ist als Zeitpunkt 11 Uhr vorgesehen. Erstmals wird dabei auch sogenanntes Cell
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Wenn am 8. Dezember das Handy, Smartphone oder Tablet eine unbekannte Nachricht anzeigt, ist das nicht unbedingt ein Betrugsversuch. An dem Tag wird nämlich bundesweit das neue Warnsystem „Cell Broadcast“ getestet.
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Die Bundesnetzagentur hat den Weg für die Einführung eines Katastrophenschutz-Alarmsystems via Mobilfunk frei gemacht. Die Behörde veröffentliche am Mittwoch eine Richtlinie, in der die technischen Einzelheiten geregelt werden. Damit können zukünftig auch die Mobilfunknetze bei Katastrophen und größeren Unglücksfällen zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden.

Als Reaktion auf die heftigen Unwetter in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Juli mit zahlreichen Toten und schweren Verwüstungen soll es ein neues Mobilfunk-Warnsystems geben. Nach dem Kabinettsbeschluss ist zunächst der Bundestag am Zug.

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Bei dem verheerenden Hochwasser Ende Juli wurden viele Betroffene nicht oder nicht rechtzeitig gewarnt. Eine Folge: Eine breite Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger (83 Prozent) wünscht sich künftig in solchen Katastrophenfällen per Kurznachricht auf Handy oder Smartphone gewarnt zu werden.

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Bislang setzte die Bundesregierung bei drohenden Katastrophen vor allem auf Warnhinweise über die Medien und Apps wie NINA und Katwarn für die direkte Ansprache der gefährdeten Menschen. Die Warn-Apps sind bislang aber nur auf relativ wenigen Smartphones installiert.

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