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Amazon Music

Bild: XanderSt / Shutterstock.com

Amazon steigt im großen Stil in den boomenden Podcast-Markt ein. In Deutschland, Großbritannien, den USA und Japan wird von sofort an ein umfangreicher Podcast-Bereich erscheinen, kündigte der Internet-Konzern am Mittwoch in Seattle an.

Das Podcast-Angebot sei für alle Nutzer nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden - vom kostenfreien Grundservice bis hin zum kostenpflichtigen Premium Angebot.

Amazon-Manager Kintan Brahmbhatt, der für die Podcasts verantwortlich ist, sagte, mit dem neuen Podcast-Angebot komme sein Unternehmen häufig genannten Kundenwünschen nach. «Noch nie zuvor war es so einfach, Podcasts unterwegs, im Auto oder zuhause zu hören.» Kunden könnten die Sprachsteuerung, die sie zum Musik hören nutzen, nun verwenden, um einen Podcast zu genießen und neue Favoriten zu entdecken.

Der Konzern reagiert mit seinem Podcast-Engagement aber auch auf die Aktivitäten der Konkurrenz und die rasanten Zuwächse im Markt. Derzeit liefern sich vor allem Spotify und Apple einen Wettkampf um die populärste Podcast-Plattform. Aber auch Google, Deezer sowie Plattformen aus Deutschland wie FYEO - «For Your Ears Only» vom Medienkonzern ProSiebenSat.1 buhlen um die Aufmerksamkeit der Podcast-Hörer.

In Deutschland setzt man unter anderem auf populäre Formate wie Apokalypse & Filterkaffee, Baywatch Berlin, Die Johnsons, Fiete Gastro, Football Bromance, Handelsblatt Today, Schwarze Akte und etliche andere Shows.

International will der Konzern aber auch mit exklusiven Inhalten Podcast-Hörer anlocken. So soll es Produktionen geben, die von Prominenten moderiert werden und ausschließlich bei Amazon Music zu hören sind. Den Anfang macht dabei DJ Khaled mit seinem Podcast «The First One». In dem Format interviewt der Superstar seine Lieblingskünstler zu den Hits, durch die sie bekannt geworden sind. Auch der Musik-Podcast Nummer eins, Disgraceland, werde 2021 exklusiv erscheinen.

Der Podcast-Bereich kann zum einen in der App auf dem Smartphone, dem Tablet oder einem PC aufgerufen werden. Gleichzeitig bringt der Internet-Konzern die Podcasts auch auf seine vernetzten Echo-Lautsprecher mit der Sprachassistentenfunktion Alexa.

dpa


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