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Wie Ultramobilität die IT-Sicherheit auf den Kopf stellt

Mobile Working

An der Bushaltestelle ein paar Mails checken, im Auto an der Konferenz teilnehmen oder in der Warteschlange einen Termin koordinieren – es gibt immer mehr Alltagssituationen, die Mitarbeitende produktiv für berufliche Zwecke verwenden. Ein kurzer Griff zum Smartphone, Authentifizierung per Passwort, Face ID oder Fingerprint und schon erfolgt der Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk via App.

Das dauert nur Sekunden und spart wertvolle Zeit im Vergleich zum Starten eines Notebooks und dem Zugriff auf das unternehmensinterne Netzwerk.

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Ultramobil zu arbeiten bedeutet, ohne Einschränkungen von Ort und Zeit per Smartphone und Tablet beruflich tätig sein zu können – ganz egal, wann und wo. Das ist ein deutlicher Unterschied zum mobilen Arbeiten per Notebook, der für die IT-Sicherheit ganz entscheidend ist. Denn im Gegensatz zu Notebooks mit Windows und macOS müssen IT-Verantwortliche sich mit den Spezifika von Android- und iOS-Betriebssystemen auseinandersetzen.

Hochsicherheit mit wenigen Klicks

Im ersten Reflex verursacht ultramobiles Arbeiten deshalb bei vielen IT-Verantwortlichen Unbehagen, da es an Erfahrungswerten im Umgang mit Sicherheitslösungen für Smartphones und Tablets fehlt. Die Befürchtung, durch ultramobiles Arbeiten ein Einfallstor für Sicherheitsbedrohungen zu schaffen, kann jedoch relativiert werden. Denn durch den Einsatz von Container-gestützten Lösungen lässt sich jedes Smartphone und jedes Tablet mit wenigen Schritten auf ein hochsicheres Niveau bringen und sogar Geheimhaltungsstufen bis VS-NfD einhalten.

Alle Daten können innerhalb eines verschlüsselten Containers bearbeitet werden, der sich über ein sicheres Gateway mit dem firmeninternen Netzwerk synchronisiert. Dadurch ist sichergestellt, dass keine Daten zu unsicheren Schnittstellen oder externen Dritten gelangen können.

Die Installation von Container-Lösungen kann das IT-Management-Team sehr schnell und einfach erledigen. Es muss lediglich im User-Management der Software ein neuer Nutzercode generiert werden. Anschließend können Mitarbeitende die Container-Lösung in wenigen Minuten auf ihrem Smartphone oder Tablet installieren und dann auf alle freigegeben Dokumente, Anwendungen und Programme zugreifen.

Am ultramobilen Arbeiten führt kein Weg vorbei – es überzeugt Fachkräfte, steigert die Produktivität und vereinfacht die Zusammenarbeit der Teams.

Thomas Bitschnau, Materna Virtual Solution

Aus Nachhaltigkeits- und Kostengründen können Mitarbeitende dabei ihre privaten Geräte gemäß BYOD (Bring Your Own Device) nutzen oder aus Gründen der Usability ihr beruflichen Devices gemäß COPE (Corporate Owned, Personally Enabled) auch privat verwenden. Das verursacht keine Sicherheitsprobleme, weil Unternehmensdaten nicht aus dem Container gelangen können. Auch privat genutzte Anwendungen wie WhatsApp können nicht auf berufliche Kontaktlisten zugreifen. Die Unternehmensdaten verbleiben also sicher im Unternehmen.

Kollaboration und KI-Anwendung im sicheren Raum

Es ist absehbar, dass ultramobiles Arbeiten in den kommenden Jahren weitere spannende Möglichkeiten eröffnet. Devices wie Augmented-Reality-Brillen werden sich effizienzsteigernd in Arbeitsabläufe einbinden lassen. Und auch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz könnten im Rahmen einer On-Premises-Installation die Mitarbeitenden unterstützen – sei es, um automatisiert Daten zu hinterlegen, Prozesse zu verbessern oder Routinemaßnahmen zu erledigen. Am ultramobilen Arbeiten führt so kein Weg vorbei – es überzeugt Fachkräfte, steigert die Produktivität und vereinfacht die Zusammenarbeit der Teams.

Messestand 516, Halle 7A

Thomas Bitschnau

Materna Virtual Solution -

Head of Product

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