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Black Friday

Damit die „schwarzen Cyber-Schnäppchen-Tage und Wochen“ nicht zum persönlichen schwarzen Freitag oder Cyber-Supergau werden, gibt es hier fünf Tipps für mehr Cybersicherheit beim Online-Shopping zusammengestellt.

Frisch entspannt aus Herbstferien tauchen nun viele wieder in das Online-Shopping für die anstehenden Sonder- und Feiertage ab. Ob der noch neue „Singles Day“ aus China, der „Black Friday“ und „Cyber Monday“ oder die Weihnachtsfeiertage: viele Verbraucher:innen machen sich bereit, um Online die größten Schnäppchen und erste Weihnachtsgeschenke zu shoppen. Leider wird dabei immer noch unterschätzt, wie schnell hier Datenlecks entstehen können und man seine Kontrolle oder schlimmer noch Zugriff auf seine Daten verlieren kann. Deshalb gilt: auch bei verlockenden Angeboten und in gemütlicher Weihnachtsstimmung immer ein Auge auf die Cybersicherheit werfen!

Seit einigen Jahren sind die Sondertage „Black Friday“ und „Cyber Monday“ feste Termine für Online-Shopper und Schnäppchenjäger. Ob ein neuer TV oder die ersten Weihnachtsgeschenke – es wird gebannt auf den Black Friday am 26. November gewartet. Allein in den USA wurden 2020 am Cyber Monday $9,81 Milliarden US-Dollar umgesetzt, am Black Friday $7,34 Milliarden und zu Thanksgiving $4,94 Milliarden. (Quelle: Statista, 10.11.2021, Dossier zum Black Friday und Cyber Monday). In den letzten fünf Jahren hat sich in Deutschland die Nutzung des sogenannten Black Friday von 16% auf 34% mehr als verdoppelt und in 2020 planten 85% der Befragten einer Studie von Statista (Quelle: Statista, 10.11.2021, Dossier zum Black Friday und Cyber Monday) diese Sondereinkaufstage zu nutzen.

Bei all den verlockenden Schnäppchen im Internet vergessen viele Verbraucher schnell auch auf ihre eigene Cybersicherheit zu achten. Denn der schnelle Rabatt kann im schlimmsten Fall auch ein Datenleck auslösen. Denn erwiesenermaßen kommt es vor allem bei diesen Rabattaktionen zu steigenden Phishing-Aktivitäten auf bekannten Online-Shoppingseiten oder Phishing-Angriffe auf Mobiltelefone. Auch sogenanntes digitales Skimming auf Webseiten, Betrugsseiten mit Geschenkgutscheinen und Banking-Trojaner um vor allem Kreditkartendaten zu stehlen, nehmen zu.

Damit die „schwarzen Cyber-Schnäppchen-Tage und Wochen“ nicht zum persönlichen schwarzen Freitag oder Cyber-Supergau werden, hat der Passwort Manager Dashlane deshalb pünktlich zu den anstehenden Rabattschlachten und Feiertagen fünf hilfreiche Tipps für mehr Sicherheit beim Onlineshoppen zusammengestellt.

1. Authentizität und Sicherheit der Website prüfen

Das Schnäppchen ist verlockend – doch ist die Website überhaupt sicher? Gerade zu beliebten Sale-Aktionen, wie dem Black Friday, und in der Weihnachtszeit versuchen Hacker mit Fake-Websiten, vielversprechenden Rabattaktionen und falschen Gütesiegeln, Daten der arglosen Shopper abzugreifen. Vorsicht bei Rechtschreibfehlern und Verkürzungen der URL oder fehlender HTTPS-Absicherung bei Transaktionen. Ähnlich verhält es sich auch mit unbekannten Emails, die im Betreff besondere Rabatte zum Black Friday nennen oder plötzlich auf Webseiten umleiten, die eine andere Adresse haben. Auch ein Blick ins Impressum kann helfen, festzustellen, ob ein Anbieter seriös ist. Gibt es keine oder nur unvollständige Angaben? Finger weg von diesem Online-Shop!

2. Zwei-Faktor- oder Multi-Faktor-Authentifizierung aktivieren

Der Rabatt gilt nur noch wenige Stunden oder der Preis ist gerade besonders niedrig. Es ist immer einfach und verlockend, wenn man sich nicht lange einloggen muss, sondern mit einigen schnellen Klicks einen Kauf abschließen kann. Aber auch beim Onlineshopping sollte eine Zwei- oder sogar Multi-Faktor-Authentifizierung ein Muss sein. Sie bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, vor allem wenn es um sensible Konten und Finanztransaktionen geht. Vertrauen Sie also nur Shops, die diese Sicherheitsstandards anbieten oder die Ihnen bekannt sind.

3. Nur sichere Apps, Browser Add-Ons und Netzwerke verwenden

Mal eben schnell auf dem Weg zur Arbeit ein Weihnachtsgeschenk kaufen? Vertrauen Sie lieber auf die sichere Verbindung des eigenen W-LAN-Netzwerkes. Gerade in öffentlichen und ungesicherten Netzwerken kann es schnell zu Datenpannen kommen. Das gleiche gilt für Ihnen unbekannte Shopping-Apps. Auch wenn der Anbieter mit Extra-Rabatten bei einem Kauf über die App lockt, nutzen Sie nur Apps, die über einen offiziellen Appstore zertifiziert und angeboten werden. Zusätzlich können Browser-Addons wie Popup-Blocker helfen, um Verbraucher vor den sogenannten Malvertisements (Malicious Advertisments, also Pop-Up-Werbung mit bösartigem Schadprogrammen) durch lästige Popup-Werbung zu schützen.

4. Immer die aktuelle Version des Betriebssystems nutzen

Dieser Tipp gilt das ganze Jahr, aber besonders bei intensiver Internetnutzung durch Rabattaktionen, wie dem Black Friday. Verbraucher sollten immer die aktuelle Version ihres Betriebssystems installiert haben und auch bei ihrem Web-Browser auf regelmäßige Aktualisierungen achten. Nur so kann verhindert werden, dass durch veraltete Sicherheitszertifikate Datenlecks entstehen, die Datenschatzjäger und Cyberpiraten anlocken. Auch wenn die regelmäßige Aktualisierung gerne aufgeschoben wird, bevor der große Kaufrausch startet, ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt diese wenigen Minuten zu investieren.

5. Passwortmanager sichern Daten und erleichtern das Shoppen

Jeder Verbraucher kennt es: man will mal eben schnell einen Onlinekauf tätigen, aber an das genutzte Passwort erinnert man sich gerade nicht mehr. Ein guter Moment, einmal alle Passwörter zu ändern und besonders sichere Kombinationen zu verwenden. Hier schaffen Passwortmanager wie Dashlane Unterstützung. Mit einem Passwortmanager müssen Nutzer nicht mehr zig Passwörter im Kopf behalten, sondern verwenden nur noch ein Masterpasswort. Dieses hilfreiche Add-Ons unterstützt nicht nur die Sicherheit sensibler Daten, sondern erleichtert auch das Online-Shoppen, wenn es bei verlockenden Schnäppchen mal wieder schnell gehen muss.

www.dashlane.com/de
 


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