Die zeitweise Einschränkung des Zugangs zu einzelnen KI-Diensten durch Anthropic hat vielen Unternehmen deutlich gemacht, wie verletzlich digitale Geschäftsmodelle inzwischen geworden sind.
Unternehmens-KI läuft auf Modellen, die ihre Anbieter ohne Vorwarnung austauschen. Wer keine eigene Prüfsuite betreibt, bemerkt die Verschiebung erst an den Beschwerden aus der Fachabteilung.
Nicht das nächste Sprachmodell entscheidet über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz, sondern der Zugang zu Rechenleistung. Genau hier setzt die neue strategische Partnerschaft zwischen Nvidia und Safe Superintelligence (SSI) an.
Im deutschen Mittelstand vollzieht sich ein leiser Wandel. Während es in der Diskussion über generative KI meist um Chatbots oder Bildgeneratoren geht, setzen die IT-Abteilungen zunehmend auf die neue Generation von Systemen: den KI-Agenten.
Die Schlagzeile der letzten Monate lautete, der AI Act sei verschoben worden. Das ist zur Hälfte richtig und operativ irreführend. Der Digital Omnibus, Verordnung (EU) 2026/1744, ist seit dem 27. Juli 2026 in Kraft und schiebt tatsächlich große Teile der Hochrisiko-Pflichten aus Anhang III in den Dezember 2027 beziehungsweise August 2028.
KI-Agenten greifen auf SAP, Salesforce und ServiceNow zu, oft mit weitreichenden Rechten und ohne Aufsicht. Wer sie steuern will, muss bei der Sichtbarkeit anfangen.