Steigende Anforderungen durch NIS2 und BSI

Adlon erweitert Awareness-Programme für moderne Arbeitswelten

Security-Awareness

Die Adlon Intelligent Solutions GmbH baut ihr Angebot im Bereich IT-Security-Awareness weiter aus.

Im Mittelpunkt stehen künftig nicht nur klassische Desktop-User, sondern verstärkt auch Mitarbeitende in Produktion, Service und Management. Hintergrund sind steigende Cyberrisiken sowie verschärfte regulatorische Anforderungen wie die EU-Richtlinie NIS2.

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Ziel der Weiterentwicklung ist ein umfassender Ansatz, der technisches Lernen, Verhaltenstraining und kontinuierliche Sensibilisierung miteinander verbindet.

Von Einzeltrainings zu kontinuierlicher Sicherheitsentwicklung

Viele Sicherheitsvorfälle entstehen nicht durch technische Schwachstellen, sondern durch menschliches Verhalten. Phishing, Social Engineering oder das unbedachte Weitergeben von Informationen gehören weiterhin zu den häufigsten Einfallstoren für Angriffe.

Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck. Unternehmen sind zunehmend verpflichtet, Mitarbeitende und Führungskräfte regelmäßig zu schulen und diese Maßnahmen auch nachweisbar zu dokumentieren.

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Adlon setzt laut eigener Aussage deshalb auf ein langfristig angelegtes Konzept, das einzelne Trainings durch eine strukturierte Awareness-Strategie ersetzt. Dabei werden Lernformate, Kampagnen und Simulationen miteinander verzahnt.

Tizian Kohler, Head of IT-Security bei Adlon, beschreibt den Ansatz so: „Die größte Sicherheitslücke entsteht nicht in der Technik, sondern im Verhalten der Menschen im Alltag. Gleichzeitig können wir gerade dort die stärkste Verteidigungslinie aufbauen, wenn wir Awareness als kontinuierlichen Lernprozess begreifen.“

Neue Bausteine im Awareness-Portfolio

Mit der Erweiterung des Angebots führt Adlon mehrere neue Formate ein, die unterschiedliche Zielgruppen im Unternehmen adressieren.

Interaktive Trainings für reale Szenarien

Die Awareness-Trainings kombinieren Präsenz- oder Online-Formate mit realistischen Angriffssituationen. Dazu gehören Live-Demonstrationen und praxisnahe Übungen. Besonders im Fokus stehen Führungskräfte sowie Mitarbeitende in sicherheitskritischen Bereichen.

Digitales Lernen mit spielerischen Elementen

Das E-Learning-Angebot setzt auf modulare Lernpfade, kurze Lerneinheiten und spielerische Elemente. Ergänzt wird das Konzept durch Reporting- und Auswertungssysteme, die Fortschritte messbar machen sollen.

Phishing-Simulationen im Arbeitsalltag

Ein weiterer Bestandteil sind simulierte Phishing-Angriffe. Diese Tests liefern Kennzahlen wie Klick- und Melderaten und werden bei Bedarf durch kurze Lerneinheiten ergänzt, wenn Fehler auftreten.

Langfristige Awareness-Kampagnen

Neben einzelnen Trainings setzt Adlon auf langfristige Kampagnen, die über verschiedene Kanäle hinweg Informationen vermitteln. Inhalte werden dabei regelmäßig wiederholt und an unterschiedliche Zielgruppen angepasst. Ziel ist eine nachhaltige Verankerung von Sicherheitsbewusstsein im Alltag.

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Führungskräfte im Mittelpunkt der Sicherheitsstrategie

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Management. Hintergrund ist die zunehmende rechtliche Verantwortung von Führungskräften im Rahmen von NIS2.

Adlon entwickelt hierfür spezielle Schulungs- und Übungsformate, die auf Entscheidungsprozesse und Führungsverantwortung zugeschnitten sind.

Schulungen zur NIS2-Verantwortung

Die Trainings vermitteln rechtliche Anforderungen, Risiken und konkrete Pflichten, die sich aus der EU-Regulierung ergeben. Ziel ist es, Führungskräfte stärker in die Lage zu versetzen, Sicherheitsfragen aktiv zu steuern.

Simulation von Krisensituationen

In sogenannten Tabletop-Übungen werden Cyberangriffe als Planspiele durchgespielt. Führungsteams trainieren dabei Entscheidungswege und lernen, wie Organisationen im Ernstfall reagieren müssen.

Sven Hillebrecht, General Manager und ISMB bei Adlon, betont dazu: „Sicherheitskultur entsteht nicht durch Tools allein. Sie entsteht, wenn Führungskräfte vorangehen und Mitarbeitende den Wert von Sicherheit verstehen. Genau hier setzen wir an.“

Messbarkeit und Verhalten als zentrale Zielgröße

Ein zentrales Element des Ansatzes ist die kontinuierliche Auswertung von Sicherheitsverhalten. Statt nur Schulungsquoten zu erfassen, analysiert Adlon auch konkrete Verhaltensänderungen, Risikogruppen und Entwicklungstrends innerhalb der Organisation.

Damit soll erkennbar werden, ob Awareness-Maßnahmen tatsächlich Wirkung im Arbeitsalltag entfalten oder lediglich formal umgesetzt werden.

Sicherheit als dauerhafter Prozess

Mit der Erweiterung seines Portfolios verfolgt Adlon Intelligent Solutions einen Ansatz, der IT-Sicherheit stärker als kontinuierlichen Lern- und Veränderungsprozess versteht. Im Zentrum steht dabei weniger die einzelne Maßnahme als vielmehr die Entwicklung einer nachhaltigen Sicherheitskultur im Unternehmen.

Unter dem Leitgedanken „Digital Workplace – aber sicher“ positioniert sich das Unternehmen damit als Anbieter für ganzheitliche Awareness- und Trainingskonzepte, die technische, organisatorische und menschliche Faktoren miteinander verbinden.

Pauline Dornig

Pauline

Dornig

Online-Redakteurin

IT Verlag GmbH

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