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Bild: Martina Badini / Shutterstock.com

Neue Untersuchungen des Smartphone-Herstellers OnePlus haben ergeben, dass einige Deutsche mehr als vier Stunden täglich damit verbringen, auf ihren Smartphones durch Inhalte zu scrollen. Die durchschnittliche Scrolling-Zeit in Deutschland beläuft sich auf 59 Minuten pro Tag. 

Das bedeutet, dass ein durchschnittlicher Scroller 173 Meter nur mit seinen Fingern zurücklegt. Zum Vergleich: Das ist die Höhe der Sagrada Familia in Barcelona. Der Kölner Dom ist sogar 16 Meter kleiner. Damit belegt Deutschland einen Platz im Mittelfeld, denn der europäische Durchschnitt liegt bei 183 Metern. Spitzenreiter Italien schafft 263 Meter pro Tag. Das Schlusslicht ist Dänemark mit „nur“ 133 Meter. Wer mehr als vier Stunden scrollt, kommt auf eine Strecke von 700 Metern pro Tag – höher als der Shanghai Tower. Je älter die Nutzer sind, desto weniger scrollen sie durch ihr Handy. Während 18- bis 44-Jährige zwischen 31 und 60 Minuten täglich scrollen, sind es bei den 45- bis 54-Jährigen nur noch zwischen elf und 30 Minuten und bei den über 55-Jährigen sogar nur noch zehn Minuten oder weniger.

Die Mehrheit verbrachte ihre Zeit auf Facebook (38,7 Prozent), YouTube (30 Prozent) und News-Webseiten (24,2 Prozent). Bei den 18- bis 24-Jährigen lag jedoch Instagram auf dem ersten Platz. Auch WhatsApp ist sehr beliebt. Deutlich mehr als die Hälfte, 60,7 Prozent der Befragten, gab jedoch an, nicht nach bestimmten Informationen zu suchen – obwohl 2,3 Prozent am häufigsten in Dating-Apps scrollen. Die Hälfte (51,7 Prozent) der Deutschen bevorzugt den Zeigefinger zum Scrollen, während 32,2 Prozent ihren Daumen verwenden. Dabei ziehen 18- bis 34-Jährige den Daumen vor, Ältere hingegen den Zeigefinger.

Trotz der vielen Zeit, die für die Interaktion mit dem Smartphone-Display aufgewendet wird, berücksichtigen dies nur 7,5 Prozent beim Kauf eines Smartphones. Das Display eines Smartphones ist wie ein Fenster, durch das Nutzer die Inhalte anderer Menschen sehen können – egal, ob es die neuesten Nachrichten sind, Momente, die sie mit Freunden teilen, oder ob es ums Flirten geht. Aus diesem Grund ist das 90 Hz-Display der neue Branchenstandard, denn die Nutzer haben noch nie so viel Zeit mit ihrem Handy verbracht.

Die Deutschen sind Scrolling-Multitasker, viele scrollen beim Fernsehen (50,4 Prozent), während der Mittagspause (29,9 Prozent) oder im Bett (30,7 Prozent). Ein Fünftel (21,4 Prozent) legt das Handy selbst beim Toilettengang nicht zur Seite. Dennoch gibt es auch ein paar schwarze Schafe unter ihnen – 18,1 Prozent der Deutschen geben an, dass sie die meiste Zeit in der Schule oder bei der Arbeit scrollen.

Egal wo, wann oder wie gescrollt wird, die Nutzererfahrung ist wichtig. Die Bildwiederholrate von 90 Hz auf den Smartphones von OnePlus sorgt dafür, dass das Display öfter und schneller aktualisiert und das Scrollen reibungslos von Statten geht.  

Scrolling in EU Länder

*Die gescrollten Meter ergeben sich aus der Anzahl der einzelnen Social-Media-Beiträge, die während des Zeitraums gelesen werden können, und ihrer physischen Größe auf einem Smartphone-Display.

oneplus.com


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