Nutzer können ihre Gmail-Adresse künftig umbenennen, ohne Daten oder Zugang zu verlieren. Allerdings gibt es noch Einschränkungen, auch was die Verfügbarkeit angeht.
Google führt eine lang erwartete Funktion ein. Wer seine Gmail-Adresse bereut, kann sie künftig austauschen. Vorerst gilt das aber nur für ausgewählte Nutzer in den USA. Die Einstellung findet sich in den persönlichen Informationen des Google-Kontos unter dem Punkt für die E-Mail-Adresse. Dort taucht bei berechtigten Nutzern ein neuer Button auf, über den sich ein neuer, noch nicht vergebener Nutzername auswählen lässt.
Noch lange nicht für alle verfügbar
Google schränkt allerdings ein, dass die Funktion derzeit schrittweise ausgerollt wird. Zunächst sind nur Nutzer in den USA berechtigt, und auch dort hat noch nicht jeder Zugriff. Einen konkreten Zeitplan für die Verfügbarkeit in weiteren Ländern nennt Google nicht.
Zudem gibt es weitere Einschränkungen: Der Nutzername lässt sich nur einmal pro Jahr ändern. In den zwölf Monaten nach einer Änderung kann die neue Adresse nicht gelöscht werden. Wer den Wechsel bereut, kann allerdings jederzeit zur alten Adresse zurückkehren.
Bisherige Adresse funktioniert weiter
Die alte Adresse verschwindet nicht, sondern bleibt als Alias im Konto bestehen. Nachrichten an die frühere Adresse kommen weiterhin an, und auch die Anmeldung bei Google-Diensten funktioniert mit beiden Adressen.
Bei der Konkurrenz ist eine solche Flexibilität schon länger Standard. Apple bietet die Möglichkeit, die mit der Apple-ID verknüpfte Adresse zu wechseln. Bei Microsofts Outlook lassen sich mehrere Aliasse unter einem Konto verwalten. Google zieht hier also nach.