Wer sichere Messenger mit End-2-End-Encryption (E2EE) nutzt, ist sicher gegen Spionage und Abhörmaßnahmen? Vielleicht, vielleicht auch nicht, wie das aktuelle ChatGPT-Plug-in für Apples iMessage zeigt.
Viele Unternehmen haben die formale NIS2-Umsetzung inzwischen weitgehend abgeschlossen. Nach Monaten voller Checklisten, Rechtsgutachten und Betroffenheitsprüfungen ist die Versuchung groß, das Thema nun aus dem unmittelbaren Fokus zu nehmen.
3,5 Milliarden Telefonnummern konnten Forschende der Universität Wien über die Kontaktsuche von WhatsApp auslesen – in über der Hälfte der Fälle inklusive Profibild, bei knapp einem Drittel auch die Statuszeile.
Kommendes Jahr ändert sich vieles für Unternehmen, denn die EU macht ernst mit digitaler Souveränität. Die folgenden sechs Trends zeigen die Tücken und Herausforderungen, wenn Anforderungen wie NIS2 und DORA verpflichtend werden.
Die Uhr tickt: Bis 2030 soll Europa laut Europäischer Kommission digital souverän sein. Doch während die Politik Autonomie predigt, laufen in den meisten Büros weiter US-Tools wie Microsoft Teams.
Die andauernden Turbulenzen in den USA seit Amtsantritt von Donald Trump, die konsequente Kürzung von Mitteln für Datenschutz und die Kontrolle staatlicher Überwachungsprogramme verdeutlichen: Wer als Behörde oder Institution höchste Datensicherheit garantieren muss, kann nicht auf US-amerikanische Unternehmen oder deren europäische Töchter setzen.