Florian Malecki, Arcserve

Florian

Malecki

Executive Vice President Marketing

Arcserve

Beiträge auf it-daily.net

Vorschriften zur Datenhoheit, wie der Data Governance Act in Europa, können für Unternehmen eine Herausforderung darstellen. Eine der Hauptschwierigkeiten besteht darin, den Überblick darüber zu behalten, wo Daten gespeichert sind. Zudem müssen Unternehmen sicherstellen, dass die Speicherung mit den lokalen Datenschutzbestimmungen übereinstimmt.
Unternehmen, die auf der Suche nach technischen Fachkräften sind, stehen vor einer großen Herausforderung. Denn alle Branchen erleben eine rasant steigende Nachfrage nach digitalen Client-Services – spätestens seit Beginn der Pandemie und der damit verbundenen Veränderungen. Gleichzeitig ist es enorm aufwendig, IT-Fachkräfte zu finden und zu halten.
Wiper-Malware stellt eine alarmierende Bedrohung für Unternehmensdaten dar. Im Gegensatz zu Ransomware, die Dateien verschlüsseln und deaktivieren kann, bis Unternehmen ein Lösegeld zahlen, verfolgen Cyber-Kriminelle mit Wiper-Malware andere Ziele: Daten dauerhaft zu löschen und so viel Zerstörung wie möglich zu verursachen.
Viele Unternehmen gehen immer noch davon aus, dass die Datensicherheit in der Verantwortung ihres Cloud-Anbieters liegt. Sie denken, dass der Anbieter alle Aspekte der Data Protection, einschließlich der Sicherung und Wiederherstellung der Daten, übernimmt. Das ist ein gefährlicher Irrtum, der zu einem trügerischen Sicherheitsempfinden führt.
Die steigenden Energiekosten zwingen Public-Cloud-Anbieter dazu, ihre Preise deutlich anzuheben. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von Canalys prognostiziert, dass die Kosten für Public Clouds in 2023 in den USA um rund 20 Prozent und in Europa um mehr als 30 Prozent steigen werden.
CEOs haben viel zu tun. Sie kümmern sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens, Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Gewinne für die Aktionäre und eine Reihe anderer Dinge. Genau diese Aufgabenvielfalt aber ist einer der Gründe, weshalb viele CEOs ausgerechnet einen existentiellen Aspekt nicht auf ihrer Agenda haben: das Disaster Recovery.
Das laufende Jahr neigt sich dem Ende und MSPs erstellen ihre Pläne für 2023. Dabei werden sie den Trends der nächsten zwölf Monate folgen. Für das Jahr 2023 sehen die Datensicherungs-Experten von Arcserve fünf wichtige Trends voraus.
Verteidigungsstrategie
Für die Feiertage planen Cyberkriminelle schon heute Ransomware-Attacken. Nicht zuletzt aufgrund des explosionsartigen Wachstums des Online-Shoppings sind Einzelhändler zu einem Hauptziel von Hackern geworden. Laut dem Sophos-Report „State of Ransomware in Retail 2022“ meldeten Einzelhändler im letzten Jahr einen Anstieg von Ransomware-Angriffen von 75 Prozent.
Hybride Rechenzentren sind immer mehr im Kommen. Der Grund: Mit einem hybriden Rechenzentrum können Unternehmen ihre Daten besser verwalten, sowohl vor Ort als auch in einer privaten oder öffentlichen Cloud.
Unternehmen können einen enormen Nutzen aus ihren Daten ziehen. Sie sind Grundlage für eine bessere Übersicht im Business, für bessere Entscheidungen, für die Einschätzung von Trends, Chancen und Kundenwünsche sowie für die Konkurrenzbeobachtung.
Cyberbedrohungen durchbrechen immer häufiger selbst mehrschichtige Verteidigungslinien. Um Datenverluste zu vermeiden, sind deshalb erprobte Backup- und Recovery-Konzepte unerlässlich. Der Datenschutz muss zum zentralen Bestandteil jeder Cybersicherheitsstrategie werden, inklusive unveränderlicher Datenspeicher.
Wie schützt man temporäres effizient?
Die Container-Technologie ist eine gute Option für Unternehmen, um beispielsweise Daten oder Workloads temporär auszulagern oder für bestimmte Zwecke wie die Anwendungsentwicklung zur Verfügung zu stellen. Die Herausforderung besteht allerdings darin, dass Container oftmals nicht in der Datensicherungsstrategie berücksichtigt sind.