Die Software AG veröffentlichte die Ergebnisse einer weltweiten Kundenbefragung, die das Unternehmen im vierten Quartal 2006 durchgeführt hat. An der Umfrage, in der die Software AG ihre Kunden zu ihren Legacy-Systemen und deren Zukunftsaussichten befragte, nahmen über 180 Kundenunternehmen teil. Das Ergebnis der Umfrage zeige ganz deutlich, dass IT-spezifische Fragen hinter Themen zurückgetreten seien, die mit den Geschäftsprozessen der befragten Unternehmen zu tun haben. So spielen in den Antworten der Kunden Themen wie Echtzeitzugriff auf Großrechnerdaten, Agilität und Flexibilität, um auf veränderte geschäftliche Anforderungen reagieren zu können, heute eine wesentlich größere Rolle als Kosteneinsparungen oder die Frage nach der geeigneten Plattform.
Auch bezüglich der Strategie, die Unternehmen mit ihren Legacy-Systemen verfolgen, hat die Umfrage neue Ergebnisse geliefert: So denken Kunden der Software AG heute nicht mehr vorrangig darüber nach, ihre Großrechnersysteme neu zu programmieren, durch andere Systeme zu ersetzen oder auszugliedern, sondern geben als bevorzugte Strategie die Modernisierung ihrer Systeme an.
Die Ergebnisse der Umfrage im Einzelnen:
> Über 60 Prozent der Befragten antworteten, das Thema „Flexibilität, dieses [Legacy-] System schnell modifizieren zu können, um auf sich verändernde Geschäftsanforderungen zu reagieren“, würde sie „sehr” oder „extrem” beschäftigen.
> Fast 60 Prozent der Befragten gaben an, die Frage „Echtzeitinteraktion dieses [Legacy-] Systems mit anderen Systemen, um die Automatisierung von Geschäftsprozessen zu unterstützen“, würde sie „sehr” oder „extrem” beschäftigen.
„Die Ergebnisse unserer aktuellen Kundenumfrage zeigen ganz deutlich, dass ITAbteilungen Legacy-Systemen eine ganz bedeutende Rolle in ihren Unternehmen zuweisen“, so Joe Gentry, CTO of Enterprise Transaction Systems, Software AG. „Kunden fragen uns heute nicht mehr ‚Wie können wir diese Systeme loswerden?’, sie fragen vielmehr: ‚Wie können wir den Wert, den diese Systeme für unser Geschäft darstellen, in eine neue Unternehmensarchitektur einbringen, um Geschäftsergebnisse bereitzustellen?’“ Gentry ist der Meinung, dass der Trend in Richtung SOA (Service-orientierte Architektur) mit diesem Stimmungswandel eine Menge zu tun hat.
In fünf Schritten zu mehr Flexibilität
Die Software AG empfehle ihren Kunden einen schrittweisen Ansatz, wenn es darum gehe, Echtzeitzugriff auf Daten und die notwendige Flexibilität sicherzustellen, um auf veränderte geschäftliche Anforderungen reagieren zu können. Die fünf Schritte umfassen im Einzelnen:
> Analysieren und Optimieren einer Anwendung – Analyse und Verbesserung des Mainframe-Codes mit dem Ziel eines verbesserten Wissenstransfers und einem reduzierten Wartungsaufwand
> Web Enablement – Neues Arbeitsgefühl für den Benutzer durch Web 2.0 und AJAX, Ausweitung der Reichweite der Großrechnersysteme und verbesserter Service für Kunden und Geschäftspartner
> SOA Enablement – Einfachere Wiederverwendung von Legacy-Funktionalität innerhalb einer SOA, Unterstützung der Automatisierung von Geschäftsprozessen (BPM), Verbindung von Großrechnersystemen mit SOA Governance
> Integration von Anwendungen und Daten – Verbesserung der Performance und Verfügbarkeit; aktuelle Daten für Reporting- und Data-Warehouse-Umgebungen
> Plattformoptimierung – Verringerung der Betriebskosten und des Risikos, Informationen zu verlieren, wenn eine Anwendung oder Datenbank von einer Software- oder Hardwareplattform auf eine andere verschoben wird
Legacy-Modernisierung
Die Lösungen der Software AG im Bereich Legacy-Modernisierung verwenden Web Services und AJAX im Kontext einer SOA, um auf die Performance und Zuverlässigkeit der Kerngeschäftssysteme eines Unternehmens aufbauen zu können und so auf neue geschäftliche und technologische Herausforderungen reagieren zu können. Weiterführende Informationen zu den Lösungen der Software AG im Bereich Legacy-Modernisierung finden Sie unter:
http://www.softwareag.com/modernize