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Unternehmen öffnen sich für Zusammenarbeit mit Behörden PDF  | Drucken |  E-Mail
09. February 2012
Drei Viertel der Unternehmen schalten bei IT-Sicherheitsvorfällen die Polizei ein - Cyber-Sicherheit Thema des 19. Politischen Abends des BITKOM.
 
Deutsche Unternehmen arbeiten bei IT-Sicherheitsvorfällen immer aktiver mit Strafverfolgungsbehörden zusammen. Nur jedes vierte Unternehmen würde die Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft vermeiden, wenn es von einem Hackerangriff oder einem IT-Sicherheitsleck betroffen wäre. Bei 73 Prozent ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit dagegen hoch oder sehr hoch. Das ergab eine aktuelle Umfrage unter rund 500 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Weitere vier Prozent der Befragten machten keine Angaben.

Dabei hängt es offenbar auch von der Unternehmensgröße ab, ob der Kontakt zu Behörden gesucht wird: je kleiner das Unternehmen, desto eher wendet man sich bei Problemen mit der Computer- und Netzsicherheit an die Polizei. 78 Prozent der Firmen mit bis zu neun Mitarbeitern würden so verfahren, bei Betrieben mit über 250 Angestellten hingegen nur 67 Prozent.

Cyber-Sicherheit ist auch das Thema des 19. Politischen Abends des BITKOM am 8. Februar. Als Redner wird u. a. Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter-Friedrich erwartet. Die Veranstaltung wird ab 18.55 Uhr per Live-Streaming unter www.bitkom.org/bpa19  übertragen. Zuschauer haben die Möglichkeit, sich über Twitter #BPA19 an der Podiumsdiskussion zu beteiligen.
 
 
Zur Methodik: Das Meinungsforschungsinstitut Aris befragte im Auftrag des BITKOM 506 Unternehmen aus ganz Deutschland. Die Befragung wurde telefonisch mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt.
 
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