Anzeige

Twitter

Bild: Ihor Vetushko / Shutterstock.com

Eine Erwähnung durch andere Twitter-User mittels @-Tags kann zu unerwünschter Aufmerksamkeit und auch virtueller Belästigung führen. Dem könnte die Plattform in Zukunft einen Riegel vorschieben.

Denn dem Privacy-Designer Dominic Camozzi zufolge erwägt Twitter eine "Unmention"-Funktion. Damit könnten User die Nennung des eigenen Nutzer-Tags in fremden Tweets löschen.

Einfach nur Ruhe haben

Wer von anderen mittels @-Tag erwähnt wird, kann so gegen den eigenen Willen in Konversationen hineingezogen werden. Eventuell kann eine Nennung auch Belästigungen nach sich ziehen, etwa, weil einem Nutzer "die Meinung sagen" sollen. Eben in solchen Fällen könnte das Unmention-Konzept, das Camozzi auf Twitter vorstellt, Abhilfe schaffen. Die Idee: Wer in einem Tweet erwähnt wurde, bekommt eine Benachrichtigung und kann diese Erwähnung leicht mittels Button selbst entfernen. Im Prinzip wäre das also ähnlich wie Untagging auf Facebook.

Camozzi stellt noch weitere Ideen vor, wie Nutzer besser kontrollieren könnten, wie sie in Twitter-Konversationen involviert sind. Erfolgt eine @-Erwähnung durch ein Account, dem man nicht folgt, soll die Nutzung der Unmention-Funktion diesem Account auch künftige Erwähnungen verbieten. Das könnte beispielsweise für Nutzer hilfreich sein, die ins Visier einer Troll-Brigade geraten sind. Auch schlägt Camozzi vor, dass User über ihre Einstellungen Erwähnungen zeitweilig komplett verbieten könnten.

Feedback wird erbeten

Ob und wann diese Ideen wirklich zu dauerhaften Features auf Twitter werden, bleibt abzuwarten. Camozzi betont, dass sich alle noch in einem frühen Konzeptstadium befinden. Feedback zu den Ideen sei erwünscht und willkommen, betont er auf Twitter. Sollte dieses stark und positiv ausfallen, hätte es der Privacy-Designer womöglich leichter, Vorgesetzte bei Twitter davon zu überzeugen, dass solche Funktionen erwünscht und sinnvoll wären.

www.pressetext.com


Artikel zu diesem Thema

Twitter
Jun 04, 2021

Twitter startet mit Abo-Angebot Twitter Blue

Twitter führt erstmals Funktionen nur für Abo-Nutzer ein. Sie werden künftig unter…

Weitere Artikel

5G

2021 wächst der weltweite Umsatz mit 5G-Netzinfrastrukturen um 39 %

Der weltweite Umsatz mit 5G-Netzinfrastrukturen wird bis 2021 um 39 % auf insgesamt 19,1 Milliarden USD steigen, so die neuste Prognose des Research- und Beratungsunternehmens Gartner. 2020 betrug dieser Wert noch 13,7 Milliarden USD.
DDoS

2021 auf dem Weg zu 11 Millionen DDoS-Attacken

In der ersten Jahreshälfte 2021 wurde gemäß den Messungen von Netscout ein Rekord von 5,4 Millionen DDoS-Angriffen verzeichnet, was einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 entspricht.
Hackerangriff

Unternehmen beklagen immense Schäden durch Cyberangriffe

Es gibt kaum noch Unternehmen in Deutschland, die von Cyberattacken verschont bleiben.
Hacker

DoS-Schwachstelle „Hotcobalt“ in Hacking-Tool Cobalt Strike

Sicherheitsforscher des Sentinel Labs haben in den neuesten Versionen des Cobalt Strike-Servers des beliebten Hacker-Tools mehrere Denial-of-Service-Schwachstellen (CVE-2021-36798) gefunden.
Mobilfunk

1&1 will mit Rakuten aus Japan schnelles Mobilfunknetz aufbauen

Der Telekommunikationsanbieter 1&1 macht Ernst mit dem Aufbau seines 5G-Mobilfunknetzes: Gemeinsam mit dem japanischen Internetunternehmen Rakuten solle das europaweit erste vollständig virtualisierte Mobilfunknetz auf Basis des offenen Standards «Open RAN»…
digitaler Euro

Verbraucherschutz: Digitaler Euro muss Privatsphäre schützen

Ein digitaler Euro sollte aus Sicht von Verbraucherschützern so weit wie möglich die Vorteile von Bargeld abbilden. «Zahlungen in der digitalen Welt sollten wie bei Bargeld auch anonym sein», sagte Dorothea Mohn vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)…

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.