Anzeige

Appstore

Quelle: BigTunaOnline - Shutterstock.com

Apple-User werden ab dem Jahr 2024 mehr Geld für Apps mit Fokus auf Lifestyle-Funktionen wie Gesundheit oder Fitness ausgeben als für Gaming-Anwendungen. So lautet die Prognose der Analytics-Plattform Sensor Tower.

Vor der Corona-Pandemie waren Videospiele im App Store noch der Spitzenreiter, jedoch machen die wiederholten Lockdowns andere Anwendungen zunehmend populärer.

Wohlbefinden statt Zerstreuung

"Für viele Menschen ist die Corona-Zeit eine Sinnkrise. Durch die Lockdowns überdenken sie ihre Prioritäten und ändern ihre Gewohnheiten. Gesundheit und Wohlbefinden ist den meisten einfach wichtiger als die oberflächliche Zerstreuung. Dieser Effekt wird noch dadurch verstärkt, dass die Menschen in Zeiten des Home-Office an Bewegungsmangel leiden und zum Ausgleich den Sport in der Natur für sich entdeckt haben. Die neuen Gewohnheiten haben auch einen Einfluss auf die Auswahl der Apps. Weil Menschen neue Gewohnheiten nur schwer wieder ablegen, wird sich dieser Trend vermutlich auch in Zukunft fortsetzen", sagt Digitalisierungsexpertin Carmen Hentschel im pressetext-Interview.

Laut Sensor Tower werden Konsumenten in den kommenden fünf Jahren weltweit etwa 270 Mrd. Dollar für mobile Apps ausgeben. Dabei werden mehr Downloads im App Store als im Android-Gegenstück Google Play stattfinden. Gaming-Apps machen im Jahr 2025 nur noch 42 Prozent der Apple-Käufe aus. Auf Google Play dagegen bleiben Videospiele mit einem Anteil von 71 Prozent weiter die Nummer eins.

Europa bald wichtigster App-Markt

Die beliebtesten Anwendungen werden in den Bereichen Fitness, Gesundheit, Business und Bildung liegen. Europa wird Sensor Tower zufolge 2025 der wichtigste Markt für Apps sein und sogar die USA und Asien übertreffen. Die Downloads werden hier von 28,4 Mrd. im Jahr 2020 auf 36,9 Mrd. steigen. Der Umsatz wird sich etwa 42 Mrd. Dollar verdoppeln.

www.pressetext.com


Artikel zu diesem Thema

Videokonferenz
Feb 24, 2021

Virtuelle Meetings: Ein Upgrade, bitte!

Das Thema Home-Office und generell das Arbeiten von überall hat im Zuge der aktuellen…

Weitere Artikel

Facebook

BGH: Darf Facebook wegen Hassrede Nutzerkonten sperren?

Update Do, 29.07.2021, 14:43 Uhr Im Jahr 2018 löschte Facebook zwei Beiträge, in denen abschätzig über Muslime und Zugewanderte geschrieben wurde, und sperrte die beiden Nutzer. Diese zogen vor Gericht. Der BGH entschied nun, dass Facebook vor einer Sperre…
Instagram

BGH prüft Instagram-Posts wegen "Schleichwerbung"

Update Do, 29.07.2021, 12:51Uhr Werbung oder nicht? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am Donnerstag in Karlsruhe Instagram-Beiträge von drei Influencerinnen unter die Lupe genommen.
Datensicherheit

Datensicherheit: Informationsdefizite bei deutschen IT-Entscheidern

Bei wem sehen deutsche Internet-User die Verantwortung, wenn es um die Sicherheit ihrer Daten geht? Wie gut kennen sich IT-Entscheider mit modernen passwortfreien Login-Lösungen aus? Wo besteht in Unternehmen Verbesserungsbedarf hinsichtlich der IT-Sicherheit?
Ransomware

Babuk Ransomware: vom Verschlüsselungs-Modell zu reinem Datendiebstahl

Das Advanced Threat Research (ATR)-Team von McAfee Enterprise veröffentlichte eine Analyse darüber, wie die Babuk Ransomware von einem Verschlüsselungs-/Ransomware-Modell zu reinem Datendiebstahl und Erpressung übergeht.
Digitale Identität

«e-ID»: Digitaler Ausweis soll länderübergreifend einsetzbar sein

Deutschland und Spanien haben ein Pilotprojekt gestartet, um das digitale Ausweissystem «e-ID» künftig grenzüberschreitend verwenden zu können.
Facebook Instagram

Jugendschutz: Facebook lenkt nach Kritik an Instagram ein

Nach anhaltender Kritik hat sich Facebook nun doch dazu entschieden, konkrete Maßnahmen zu setzen, um den Kinder- und Jugendschutz auf seinem Tochter-Portal Instagram zu verbessern.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.