Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

eoSearchSummit
06.02.20 - 06.02.20
In Würzburg, Congress Centrum

DSAG-Technologietage 2020
11.02.20 - 12.02.20
In Mannheim, Congress Center Rosengarten

E-commerce Berlin Expo
13.02.20 - 13.02.20
In Berlin

KI Marketing Day - Konferenz
18.02.20 - 18.02.20
In Wien

DIGITAL FUTUREcongress
18.02.20 - 18.02.20
In Frankfurt a.M.

Anzeige

Anzeige

Phishing

Tech-Firmen und E-Mail-Provider unternehmen zu wenig, um Individuen und Organisationen vor lästigen und oft auch äußerst gefährlichen Phishing-Attacken zu schützen.

Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommen Wissenschaftler der University of Plymouth, die Sicherheitsmaßnahmen und Filter-Lösungen unter die Lupe genommen haben. Dabei kam heraus, dass auch bereits bekannte Phishing-Mails, die sogar mit recht eindeutigen verdächtigen Schlüsselwörtern versehen sind, ohne Probleme in den Posteingängen der User landen.

"Noch viel Luft nach oben"

"Phishing ist ein Problem, das uns mittlerweile seit eineinhalb Jahrzehnten begleitet", stellt Steven Furnell, Leiter des Centers for Security, Communications and Network (CSCAN) an der University of Plymouth, fest. Es sei ein bisschen mit einem unliebsamen Flaschengeist zu vergleichen, den man einfach nicht mehr wegsperren könnte. "Trotz vieler Versuche, die Nutzer davor zu warnen und brauchbare Sicherheitslösungen zu entwickeln, gibt es immer noch viel zu viele Opfer", betont der Experte. Die Untersuchung zeige zwar, dass es durchaus Technologie gibt, mit der das Problem angegangen werden kann. "Das Sicherheitsnetz hat aber noch zu viele Löcher", so Furnell.

Einen der Hauptgründe hierfür sieht der Forscher in der "schwachen Leistung der meisten Provider". Diese würden entweder gar keine sprachbasierten Filter einsetzen, um ihre Kunden zu schützen oder qualitativ unzureichender Software diese wichtige Aufgabe anvertrauen. "Wenn man bedenkt, wie schwer es den Usern fällt, schädliche Inhalte selbst zu erkennen, ist das ein sehr besorgniserregendes Ergebnis. Was den allgemeinen Schutz vor Phishing betrifft, gibt es noch viel Luft nach oben", fasst Furnell zusammen.

Nur sechs Prozent als "Spam" erkannt

Um die Sicherheit in Bezug auf Phishing-Attacken in der Praxis zu überprüfen, hat der CSCAN-Wissenschaftler gemeinsam mit seinem Team zwei Arten von E-Mails an potenzielle Opfer verschickt: Erstere bestanden aus reinem Text, zweitere enthielten dazu auch noch Links zu betrügerischen Websites. Dann wurde genau kontrolliert, ob die entsprechenden Nachrichten auch in Posteingängen ankamen und dort auch als Malware erkannt und gekennzeichnet wurden.

Die große Mehrheit der verschickten E-Mails - 75 Prozent ohne Links und 64 Prozent mit Links - erreichten ohne Probleme die E-Mail-Konten der Nutzer und wurden dabei in keinster Weise als "gefährlicher Spam" hervorgehoben. Das traf lediglich bei sechs Prozent der Phishing-Angriffe zu, obwohl diese in der Summe teilweise recht eindeutige, verdächtige Schlüsselwörter enthielten.

www.pressetext.com
 

Neuste Artikel

Datenschutz Schilder

Datenschutz 2020: Mehr Transparenz gleich weniger Risiko?

Am 28. Januar ist Datenschutztag oder auch Data Privacy Day. Lange waren der Schutz von Daten und Privatsphäre ein Thema, das bestimmte Personengruppen innerhalb einer Organisation diskutierten. Für die, die nicht gerade IT-Berater oder Unternehmensanwalt…
Grabstein RIP

Die Privatsphäre ist tot, lang lebe die Privatsphäre?

Mit jeder neuen Datenschutzverletzung, jedem Hacker- oder Ransomware-Angriff haben wir erneut die Wahl: Entweder wir finden uns damit ab, dass unsere personenbezogenen Daten in den Händen von Personen sind, die darüber lieber nicht verfügen sollten, oder wir…
KI Hacker

KI in der Cybersicherheit – Überblick und Status Quo

Die KI-basierte Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen im Netzwerk ist die zeitgemäße Antwort auf die heutige Cyberbedrohungslage. Der Kreativität der Angreifer bei einer gleichzeitig wachsenden Angriffsfläche und einem Mangel an IT-Fachkräften ist nur mit…
Nico Popp

Nico Popp ist neuer Chief Product Officer bei Forcepoint

Forcepoint, ein weltweit führender Cybersecurity-Anbieter mit Deutschlandbüro in München, hat Nico Popp, 56, zum Chief Product Officer (CPO) ernannt. In dieser neu geschaffenen Position treibt der erfahrene Branchenexperte die Cloud-First-Strategie des…
White Hacker Frau

Ethisches Hacking - ein Mittel, um Sicherheitsrisiken zu senken?

Das Cybersicherheitsrisiko realistisch einzuschätzen und Maßnahmen zu priorisieren, ist gerade für Industrieunternehmen ein nicht ganz triviales Unterfangen. Einige Vorreiter der Branche fragen sich, ob es Sinn macht, die Hacker vielleicht selbst zu…
Business Meeting

Herrschaft der Silberrücken - Weibliche Führung noch der Sonderfall

Nur 16,1 Prozent der deutschen Mittelständler haben eine Frau an der Spitze. Auch in 2020 sind Frauen in den europäischen Führungsetagen stark unterrepräsentiert. Was sich hinsichtlich der Frauenfrage noch alles bewegen muss, dazu äußert sich Dr. Consuela…

Anzeige

GRID LIST
Nico Popp

Nico Popp ist neuer Chief Product Officer bei Forcepoint

Forcepoint, ein weltweit führender Cybersecurity-Anbieter mit Deutschlandbüro in München,…
Trojaner

Aktuelle Trojaner-Welle gefährdet Unternehmen

Zurzeit werden in Deutschland vermehrt E-Mails versandt, bei denen es sich scheinbar um…
Tb W190 H80 Crop Int 96005bd1e9b46f161025176db1164425

Botschaften aus Davos: Zusammenfassung

Tom Patterson, Chief Trust Officer des weltweit tätigen IT-Dienstleisters Unisys, bloggte…
Puzzle

Demant launcht EPOS

Sennheiser Communications A/S, das Joint Venture zwischen Demant A/S und der Sennheiser…
Strategiegipfel IT Management

Die IT als Technology Innovator

Über den Weg zur digitalen IT-Organisation und wie digitale Technologien die Struktur,…
Puzzle Hand

FireEye übernimmt Cloudvisory

FireEye, Inc. (NASDAQ: FEYE), übernimmt Cloudvisory. Mit der Akquisition, die das…