Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

IT-SOURCING 2019 – Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

IT-Sourcing 2019 - Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

MCC CyberRisks - for Critical Infrastructures
12.09.19 - 13.09.19
In Hotel Maritim, Bonn

Rethink! IT 2019
16.09.19 - 17.09.19
In Berlin

Anzeige

Anzeige

Online-Reviews

Maschinenlernen und KI könnten klassische Marktforschung zunehmend obsolet machen. Denn damit wird es möglich, User-generierten Content (UCG) wie Online-Reviews, Blogs und Social-Media-Postings effizient zu analysieren.

Einer im Journal "Marketing Science" veröffentlichten Studie zufolge ist es für Marken so tatsächlich schneller und günstiger zu erfassen, was Kunden wollen - und das womöglich auch besser als beispielsweise durch klassische Befragungen.

Informativer Datenberg

Da immer mehr Menschen online einkaufen und auch Meinungen über und Erfahrungen mit Produkten teilen, entsteht ein UCG-Datenberg, der in vielen Bereichen gewaltig ist. "Allein auf Amazon gibt es über 300.000 Reviews zu Gesundheits- und Pflegeprodukten", weiß Artem Timoshenko, Marketing-Doktorand am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Erstautor der Studie. Wenn sich aus diesen frei verfügbaren Daten effizient Kundenwünsche herauslesen ließen, wäre das für Comsumer-Marken sehr attraktiv. Noch haben viele Marketer aber Zweifel, ob das effizient genug machbar ist.

Timoshenko und der Marketing-Professor John R. Hauser haben sich daher damit befasst, ob das mithilfe von Maschinenlernen klappt. Die Forscher setzen dabei auf einen Hybrid-Zugang: Ein lernendes System verwirft Müll und Duplikate in Amazon-Reviews, um ausschließlich relevante Daten zu liefern. Diese analysiert dann ein Experte, um daraus Kundenbedürfnisse herauszulesen. Diesen Ansatz hat das Team für Mundhygiene-Produkte getestet und die Ergebnisse mit denen aus klassischen persönlichen Befragungen verglichen.

Gute Basis für Analysten

"Letztendlich haben wir festgestellt, dass UCG sich zumindest so gut macht wie traditionelle Methoden, die auf eine repräsentative Gruppe von Konsumenten setzen", sagt Hauser. Denn der Maschinenlern-Ansatz hat den Review-Datenberg tatsächlich sinnvoll auf eine Auswahl reduziert, mit der ein menschlicher Experte gut arbeiten kann. Gänzlich ersetzen dürfte die Technik den Menschen auf absehbare Zeit jedoch nicht. "Die persönliche Prüfung bleibt ein wichtiger letzter Schritt im Vorgang, da professionelle Analysten am besten die kontextabhängige Natur der Konsumentenbedürfnisse einschätzen können", so der Marketing-Professor.

www.pressetext.com
 

GRID LIST
Personen und Schloss

DriveLock 2019.1 mit zahlreichen Erweiterungen

Das neue DriveLock 2019.1 Release soll ab sofort verfügbar sein. Die Updates betreffen:…
KI

Neuer Chip ahmt menschliches Gehirn nach

Das menschliche Gehirn als Vorbild für einen elektronischen Speicher: Diesen…
Spion

Spionagegruppe greift europäische Diplomaten an

Die berüchtigte Ke3chang-Gruppe hat Auslandsvertretungen und Regierungsinstitutionen in…
Dr. Ulrich Mehlhaus

SoftProject GmbH verstärkt die Geschäftsführung mit Dr. Ulrich Mehlhaus

Der Ettlinger Digitalisierungsspezialist SoftProject GmbH gewinnt mit Dr. Ulrich Mehlhaus…
Huawei - USA

Nach Entspannung im Handelskrieg: Huawei-Verkäufe ziehen an

Spionage-Vorwürfe und Anti-China-Rhetorik der US-Administration hat am guten Ruf des…
Receiver für den 6G-Mobilfunkstandard

Innovativer Mini-Transceiver ebnet Weg für 6G

Während das neue Mobilfunknetz 5G Schlagzeilen macht, ist schon der Nachfolger im…