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http

Webseiten-Betreiber, die noch eine http-Seite unterhalten, dürften sich in diesen Tagen darüber wundern, dass plötzlich deutlich weniger Besucher den Weg zu ihnen finden. Ein Grund könnte die finale Phase von Googles ambitioniertem Plan sein, das Internet sicherer zu machen.

Seit dem 24. Juli 2018 werden Nutzer, die eine Seite ohne SSL-Zertifikat besuchen wollen, von Googles Browser Chrome nicht mehr direkt zur Seite geleitet, sondern erhalten eine Warnung, dass sie eine unsichere Webseite aufrufen wollen. Von dieser Meldung dürfte sich ein nicht geringer Anteil der potenziellen Besucher abschrecken lassen, was zu deutlich geringerem Traffic auf der betroffenen Seite führt.

Google hat diesen Schritt bereits im Januar 2017 angekündigt. Seit der damals veröffentlichten Version 56 von Chrome erschien eine kleine „Nicht sicher“-Warnung in der Adressleiste des Browsers, wenn eine http-Webseite aufgerufen wurde. Rund zehn Monate später folgte Phase zwei mit der Veröffentlichung von Version 62. Seither wurden alle Seiten, die über Eingabefelder verfügten und diese Daten über eine http-Verbindung verschickten, auf die Sicherheitswarnung umgeleitet. Jetzt folgte der letzte Schritt, nach dem alle Seiten ohne SSL-Zertifikat nicht mehr ohne Weiteres aufgerufen werden können.

Mittlerweile haben laut einer Studie von Google rund 75 Prozent der Webseiten im Internet ein SSL-Zertifikat, leicht zu erkennen am „https“ in der Adresszeile. Das Ziel von Googles Kampagne ist es, diese Zahl auf 100 Prozent zu steigern – notfalls auch durch Zwang, denn ohne SSL-Zertifikat droht den Seiten bereits seit einiger Zeit eine Abwertung bei der Google-Suche und seit dieser Woche eben auch die Sicherheitswarnung in Chrome.

Grundsätzlich ist Googles Anliegen durchaus zu begrüßen, denn das http-Protokoll ist schlicht und ergreifend nicht sicher, ganz besonders, wenn sensible persönliche Daten übertragen werden. Es erleichtert außerdem Man-in-the-middle-Angriffe, um Kennwörter, Session-Cookies oder Kreditkarteninformationen zu erbeuten. Mit einer https-Verbindung hingegen werden die Daten verschlüsselt übertragen, ein Abgreifen des Datenstroms ist daher nicht mehr so einfach möglich. Trotzdem fürchten vor allem Betreiber kleinerer Webseiten Kosten und den Aufwand einer Migration auf eine sichere https-Verbindung. Ihnen sei jedoch gesagt: https ist kostenlos! Über Seiten wie CloudFlare oder Let’s Encrypt kann man kostenlose SSL-Zertifikate erhalten. Und auch der Umzug der Seite ist nicht allzu kompliziert.

Wer sich also bislang noch nicht durchringen konnte, den Schritt zu https zu wagen, sollte das schnellstmöglich nachholen – nicht nur zum Schutz der Nutzer, sondern auch im eigenen Interesse. Denn welcher Kunde möchte schon auf einer unsicheren Webseite seine Daten hinterlassen?

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