VERANSTALTUNGEN

MCC Fachkonferenz CyberSecurity für die Energiewirtschaft
24.10.18 - 25.10.18
In Köln

Panda Security: IT Security Breakfast
26.10.18 - 26.10.18
In Spanischen Botschaft in Berlin

Transformation World 2018
07.11.18 - 08.11.18
In Print Media Academy, Heidelberg

DIGITAL FUTUREcongress
08.11.18 - 08.11.18
In Congress Center Essen

Data Driven Business Konferenz
13.11.18 - 14.11.18
In Berlin

Dieb stiehlt Smartphone

Handy-Dieben mit Hightech den Spaß verderben: Die Deutsche Telekom testet derzeit ein Sperrverfahren für gestohlene Handys auf Basis von Blockchain. Täglich werden in Deutschland fast 600 Handys gestohlen. 

  • Deutsche Telekom erprobt blockchain-basierte Technik für Sperrung gestohlener Handys
  • Pilotprojekt mit SAP Cloud-Plattform Blockchain
  • Dezentrale Sperrliste für schnelle und unkomplizierte Gerätesperrung

Für die Betroffenen bedeutet das viel Ärger, denn sensible Daten wie Fotos, Videos, Konversationen oder Accounts können in falsche Hände geraten. Noch ist der einzige Ausweg zum Schutz der persönlichen Daten, das Smartphone per IMEI-Nummer (IMEI = International Mobile Equipment Identity) zu sperren. Dafür setzt die Deutsche Telekom die IMEI eines Geräts auf eine interne Sperrliste. Damit ist es nicht mehr möglich, sich in ihr Netz einzuwählen. In anderen Mobilfunknetzen allerdings kann der Dieb das Handy bislang weiter nutzen.

Öffentliche Sperrlisten schaffen Transparenz

Gemeinsam mit dem Partner Camelot Innovative Technologies Lab testet die Telekom nun im Rahmen der Initiative „SAP Co-Innovation Program on Blockchain“ die selbstentwickelte Anwendung „Global IMEI Storage and Services“. Mit dieser dezentral geführten Sperrliste auf Blockchain-Basis könnten künftig gesperrte Mobilfunkgeräte wie Smartphones oder Tablets anonym und dezentral für weitere Partner, wie etwa andere Netzanbieter, einsehbar sein. Die Sperrung selbst kann ebenso einfach über den Mobilfunkprovider, den Gerätehersteller oder auch über das IT-Assetmanagement großer Unternehmen erfolgen.

Öffentliche Sperrlisten wären auch für Kaufinteressenten von gebrauchten Smartphones sinnvoll. So könnten sie mit wenigen Klicks überprüfen, ob das angebotene Handy möglicherweise als gestohlen gemeldet wurde.

Der „Global IMEI Storage and Service“ basiert auf der SAP Cloud-Plattform Blockchain, die Blockchain as a Service anbietet. Das Lösungsszenario wird erstmals öffentlich auf der SAP-Jahreskonferenz SAPPHIRE vorgestellt, die vom 5. bis 7. Juni 2018 in Orlando stattfindet.

Die Blockchain-Technologie beruht auf dezentralen Datenbanken, die von mehreren Partnern betrieben werden. Alle Transaktionen innerhalb der Datenbanken werden in fortlaufenden Transaktionsketten unveränderlich dokumentiert. Da die jeweiligen Partner die Daten gemeinsam verwalten und verifizieren, schafft diese Vorgehensweise höchste Transparenz.

www.telekom.com
 

GRID LIST
Delete App

App-Löschung schützt vor Überwachung nicht

Entwickler können mit Tools von Drittanbietern Nutzer ausfindig machen, auch wenn diese…
Blockchain

Deutschland braucht die Bundesblockchain

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, die Verwaltung nachhaltig zu verändern:…
HTTPS

HTTPS-Fokus auf Googles neuer Top Level Domain .app

Der Suchmaschinenriese Google hat bekannt gegeben, dass die Top-Level-Domain (TLD) .app…
Abmahnung

DSGVO - Rechtsunsicherheit: Abmahnung durch Mitbewerber?

Nach Ansicht des Landgerichts (LG) Bonn fallen Verstöße gegen die DSGVO nicht in den…
Tb W190 H80 Crop Int F116cadcb6bc638e3f27ae053f0a85f4

Virtual Solution schließt sich der AppConfig Community an

Virtual Solution hat sich der AppConfig Community angeschlossen; damit kann das…
Hacker Security Breach

Sicherheitsvorfälle im Finanzwesen 2018 auf Rekordniveau

Die Zahl der Sicherheitsvorfälle im Finanzwesen ist 2018 auf ein Rekordniveau gestiegen.…
Smarte News aus der IT-Welt