Anzeige

Roboter- und Menschenhand

Die Deutschen stehen neuen Technologien zwar gemeinhin skeptisch gegenüber, sehen aber durchaus Vorteile beim Thema künstliche Intelligenz (KI) und intelligenter Automatisierungstechnik.

Das ergab eine Google-Umfrage von OpenText, einem weltweiten Anbieter von Enterprise Information Management (EIM). Befragt wurden 2.000 Deutsche über 18 Jahren zu KI und dem Einsatz entsprechender Technologien in den Bereichen Regierungswesen, Arbeitsplatz, Straßenverkehr und Gesundheitswesen.

Im Gesundheitswesen versprechen sich die Deutschen vor allem genauere (rund 36 Prozent) und schnellere (zirka 29 Prozent) Diagnosen durch den Einsatz von KI. Die Mehrheit wünscht sich allerdings zusätzlich eine Bestätigung durch einen Arzt. Fast 26 Prozent sehen einen zusätzlichen Vorteil darin, Arzttermine außerhalb der Arbeitszeit vereinbaren zu können und nicht mehr auf Sprechstundenzeiten angewiesen zu sein.

Auch in öffentlichen Verwaltungen und Behörden liegen die Vorteile auf der Hand. Die Befragten nennen hier vor allem eine schnellere Antragsbearbeitung (14 Prozent), reduzierte Wartezeiten (27 Prozent) und einen geringeren Aufwand bei Formularen (15 Prozent). Fast 62 Prozent sind der Ansicht, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre Roboter in der Regierung arbeiten werden. Sie können Daten schneller und effizienter auswerten und auf deren Basis bessere Entscheidungen treffen. Allerdings sind sich die Interviewten darüber einig, dass KI lediglich Handlungsempfehlungen aussprechen, die finale Entscheidung jedoch beim Menschen liegen sollte.

Knapp 40 Prozent der Deutschen sind zudem der Meinung, dass im Arbeitsleben in den nächsten 50 Jahren einige Jobs durch Roboter übernommen werden könnten. Die Mehrheit fühlt sich davon jedoch nicht bedroht, stattdessen würden 24 Prozent ihren Arbeitgeber sogar ermutigen, einen „Roboterkollegen“ einzustellen.

Im Automobilsektor sind nach Meinung von 59 Prozent der Befragten spätestens in den nächsten 15 Jahren autonom fahrende Autos auf deutschen Straßen unterwegs. Für 45 Prozent werden die Straßen dadurch vor allem sicherer. Was die Sicherheit an Bord eines solchen Fahrzeuges angeht, sind rund 34 Prozent unentschlossen, lediglich 20 Prozent würden sich dort wohlfühlen.

www.opentext.de
 


Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!

 

Weitere Artikel

Musik

KI-System erkennt Tonalität klassischer Musik

Forscher des École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) haben eine Technologie entwickelt, die mithilfe von Maschinenlernen allein klassische Musik "anhören" kann und richtig bestimmten Tonalitäten - zum Beispiel Dur oder Moll - zuordnet.
Handschlag

Francisco Partners schließt Akquisition von Forcepoint ab

Die auf Technologieunternehmen spezialisierte Investmentfirma Francisco Partners hat den Cybersecurity-Anbieter Forcepoint von Raytheon Technologies übernommen.
Security Alert

Security Alert: Warnung vor aktueller Dridex-Welle

Aktuell gibt es verstärkt Aktivitäten der Dridex-Malware. Diese bereits einige Jahre alte Schadsoftware macht zurzeit in Excel-Dateien die Runde, die per Mail verschickt werden. Dabei hat der Schädling es vor allem auf Passwörter und andere Nutzerdaten…
Home Office

Homeoffice-Pflicht: Produktivitätssteigerung & Einsparungen sind möglich

Nach Beschluss von Bund und Ländern müssen Arbeitgeber es ihren Beschäftigten ermöglichen, von zu Hause aus zu arbeiten. Durch dehnbare Formulierungen in der Verordnung gerät die Homeoffice-Pflicht und dessen Wirkung jedoch in die Diskussion, denn es gibt…
Schwachstelle

Schwere Sicherheitsschwachstelle im SAP Solution Manager

Aktuell tauchen Meldungen über eine schwerwiegende Schwachstelle in SAP Solution Manager auf, nachdem am 14. Januar ein Proof-of-Concept-Exploit-Skript auf GitHub veröffentlicht wurde.
Google Meet

Google Meet erhält Live-Transkript

Otter lässt User der Videokonferenz-App "Google Meet" ab jetzt ein Live-Transkript ihrer Calls durch Künstliche Intelligenz (KI) aufzeichnen.

Anzeige

Newsletter Anmeldung

Smarte News aus der IT-Welt

Sie möchten wöchentlich über die aktuellen Fachartikel auf it-daily.net informiert werden? Dann abonnieren Sie jetzt den Newsletter!

Newsletter eBook

Exklusiv für Sie

Als Newsletter-Abonnent erhalten Sie das Booklet „Social Engineering: High Noon“ mit zahlreichen Illustrationen exklusiv und kostenlos als PDF!