Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

visiondays 2019
20.02.19 - 21.02.19
In München

SAMS 2019
25.02.19 - 26.02.19
In Berlin

Plutex Business-Frühstück
08.03.19 - 08.03.19
In Hermann-Ritter-Str. 108, 28197 Bremen

INTERNET WORLD EXPO
12.03.19 - 13.03.19
In Messe München

secIT 2019 by Heise
13.03.19 - 14.03.19
In Hannover

Anzeige

Anzeige

KI

Die Frage, ob Computer ein Bewusstsein haben oder erlangen können, beschäftigt Menschen schon seit Jahrzehnten. Ein Team um den Erkenntnispsychologen Stanislas Dehaene am Collège de France vertritt nun in "Science" die Ansicht, dass heutige Systeme zwar mit der unterbewussten Verarbeitung des menschlichen Gehirns vergleichbare Leistungen erbringen. Eine der zwei Komponenten wirklichen Bewusstseins hätten Maschinen demnach aber noch nicht erreicht.

Effizienz auf grundlegender Ebene

Die Forscher brechen die Frage des Bewusstseins im Prinzip auf drei Ebenen herunter. Die unterste Ebene, vom Team "C0" genannt, ist dabei jegliche Problemlösung, die unser Gehirn eigentlich unbewusst schafft. Dazu zählen auch sehr komplexe Dinge wie die Bewegung oder das Erkennen eines Gesichts, bei dem wir in der Regel nicht bewusst sagen können, wie genau wir es erkannt haben. Eben damit vergleichbare Aufgaben kann Künstliche Intelligenz wie beispielsweise DeepMind mittlerweile teils beeindruckend gut lösen, so die Forscher.

Wirkliches Bewusstsein allerdings besteht dem Team zufolge jedoch aus zwei anderen Komponenten. "C1" ist dabei im Prinzip das Verwalten all unserer Gedanken, das globale Bereitstellen von Information für verschiedene Teile des Gehirns auf eine Art, die beispielsweise langfristige Planung erlaubt. "C2" wiederum ist im Prinzip das Wissen darum, was wir wissen. Erst damit wird beispielsweise ein echtes Reflektieren über gemachte Fehler möglich. Wenngleich es laut den Forschern theoretisch möglich wäre, dass eine dieser beiden Bewusstseinskomponenten unabhängig von der anderen existiert, sehen sie Computern noch für keine der beiden so weit.

Überblick statt Modularität

Die Forscher spekulieren, dass sich C1 im Gehirn wohl entwickelt hat, um die Modularität unterbewusster Prozesse zu durchbrechen. Chips, die Information gleichzeitig zu speichern und verwalten oder tiefenlernende Systeme, die manche Daten besser bereithalten, könnten Schritte in diese Richtung darstellen. Eine technologische Umsetzung von C2 indes könnte dem Team zufolge unter anderem auf Prozesse setzen, die mit einer Art Meta-Speicher beurteilen, was bekannt ist und was nicht.

www.pressetext.com
 

GRID LIST
Handschlag

Akamai und MUFG kündigen Joint Venture an

Akamai Technologies und die Mitsubishi UFJ Financial Group gaben heute eine Ausweitung…
Tb W190 H80 Crop Int Fb1d1e93d44faa704f50e39d35400653

Virtual Solution und Komsa schließen Partnerschaft

Virtual Solution und Komsa schließen Vertriebspartnerschaft. Die Lösung SecurePIM von…
Connected Car

NTT Security fordert V-SOCs für digitale Fahrzeuge

Mit der zunehmenden Digitalisierung von Fahrzeugen, unter anderem für Connected Cars und…
Drawing unlock pattern on Android phone

Handy-Entsperrmuster bieten kaum Schutz

Beliebte Streichmuster bei Android-Displaysperren sind auch die unsichersten. Das besagt…
KI

Bitkom zur heutigen Bundestagsdebatte über die KI-Strategie

Heute diskutiert der Bundestag über die „Strategie Künstliche Intelligenz der…
Facebook

Facebook droht Milliardenstrafe in den USA

Social-Media-Riese Facebook sieht sich in den USA mit einer möglichen Strafe von mehreren…
Smarte News aus der IT-Welt