VERANSTALTUNGEN

Digital Workspace World
22.10.18 - 22.10.18
In Wiesbaden, RheinMain CongressCenter

PM Forum 2018
23.10.18 - 24.10.18
In Nürnberg

PM Forum 2018
23.10.18 - 24.10.18
In Nürnberg

MCC Fachkonferenz CyberSecurity für die Energiewirtschaft
24.10.18 - 25.10.18
In Köln

Panda Security: IT Security Breakfast
26.10.18 - 26.10.18
In Spanischen Botschaft in Berlin

EthereumCyber-Kriminelle haben seit 2016 rund 225 Mio. Dollar (etwa 190 Mio. Euro) gestohlen. Dafür haben sie die Handelsseite für Kryptowährungen, Ethereum, genutzt.

Diese bietet eine Plattform für Erstverkäufe neuer Kryptowährungen, sogenannte Initial Coin Offerings (ICOs). Die Kriminellen haben Investoren mit gefälschten Social-Media-Seiten überzeugt, in falsche ICOs zu investieren. Über 30.000 Menschen sind solchen Verbrechen bereits zum Opfer gefallen. Im Schnitt verlor jeder 7.500 Dollar, wie eine Chainalysis-Analyse zeigt.

Investoren unvorsichtig

"Die Grundlage jedes Investments sollte eine fundierte Analyse sein. Es reicht nicht, bloß Google anzuwerfen. Gleichzeitig kann man auf Informationen innerhalb der Community zurückgreifen", so Fred Steinmetz, Doktorand an der Universität Hamburg gegenüber pressetext. Laut Jonathan Levin, Mitgründer von Chainalysis, arbeiten die Kriminellen hocheffizient. Dafür nutzen sie eine Schwäche der Investoren: Um möglichst schnell in den Besitz von Kryptowährungen zu kommen, überstürzen diese es manchmal mit der Anlage ihres Geldes. Dabei geben sie sensible Informationen an falsche Websiten weiter.

Kriminelle nutzen oft falsche Projektnamen. Wenn ein Investor überstürzt handelt, übersieht er das leichter. Für ihre Angriffe setzen sie sich über Slack, Twitter oder per E-Mail mit den Opfern in Verbindung. "Medien wie 'Slack' dienen vielen Projekten als Kommunikationskanal. Kürzlich wurden vermehrt Falschmeldungen über gehackte Accounts vermeintlicher Projektmitglieder verbreitet. Ziel war es, Investoren dazu zu bringen, ihre Kryptowährungen an fremde Adressen zu senden. Eine Verifizierung ist für den Laien oft schwer. Zahlungsrelevante Aufforderungen sind daher immer intensiv zu prüfen", warnt Steinmetz. Persönlichen Investment-Anfragen sollte man aus dem Weg gehen. "Prinzipiell ist es unüblich, Investoren persönlich anzuschreiben. Hier ist Vorsicht geboten."

Kryptowährungen immer beliebter

In letzter Zeit haben Kryptowährungen viel Aufmerksamkeit erfahren. "Anfang des Jahres hatten wir bei den etwa 1.000 nennenswertesten Kryptowährungen eine Marktkapitalisierung von 17 Mrd. Dollar. Heute liegt diese bereits bei 150 Mrd. Dollar", so Steinmetz. Durch ihre besondere Datenbank, der Blockchain, sind Cyber-Währungen aber auch bei Kriminellen sehr beliebt. Eine Blockchain ist eine Aneinanderreihung von Datensätzen. Durch ihren speziellen Aufbau ist sie sicher vor Eingriffen. Das hohe Level an Integrität macht die Währungen zu einer sehr unauffälligen Zahlungsmethode. Besonders auf dem Schwarzmarkt kommt sie zum Einsatz.

www.pressetext.com
 

GRID LIST
Hacker Security Breach

Sicherheitsvorfälle im Finanzwesen 2018 auf Rekordniveau

Die Zahl der Sicherheitsvorfälle im Finanzwesen ist 2018 auf ein Rekordniveau gestiegen.…
Funny Selfie

Die Top 5 Smartphones in Deutschland

Das P20 Lite des chinesischen Herstellers Huawei war hierzulande im Juli mit einem…
Justitia

Urteil: eine fehlende Datenschutzerklärung ist ein Fehler!

Nach einer Entscheidung des Landgerichts Würzburg sind fehlende Datenschutzerklärungen…
Google Chrome

Automatischer Login bei Google Chrome V69 - Einfachheit steht vor Privatsphäre

Erneut sieht sich Suchmaschinenriese Google heftiger Kritik ausgesetzt: Der Login auf…
Tb W190 H80 Crop Int 840e629d6e54e687b501af2d697f26f7

DSAG-Kongress: Zusammenspiel von Blockchain, AI und Co.

Camelot Innovative Technologies Lab (Camelot ITLab) wird auf dem diesjährigen…
Social Media

Personaler schnüffeln gezielt in Sozialen Netzwerken

Viele Personaler in Unternehmen überprüfen nicht nur die eingereichten Unterlagen,…
Smarte News aus der IT-Welt