VERANSTALTUNGEN

IT-Sourcing 2018
03.09.18 - 04.09.18
In Hamburg

DILK 2018
17.09.18 - 19.09.18
In Düsseldorf

abas Global Conference
20.09.18 - 21.09.18
In Karlsruhe

it-sa 2018
09.10.18 - 11.10.18
In Nürnberg

Digital Marketing 4Heroes Conference
16.10.18 - 16.10.18
In Wien und München

Forscher der Rutgers University-New Brunswick und des Georgia Institute of Technology wollen 3D-Drucker vor Cyber-Attacken besser schützen.

Denn von den Geräten, die auch bei kritischer Infrastruktur wie Spitälern oder in der Luft- und Automobilindustrie eingesetzt werden, gehen Gefahren aus: Hacker könnten die Kontrolle erlangen oder gedruckte Teile manipulieren. Defekte im Endprodukt, die von außen unsichtbar sind, wären fatal.

Ausfälle in kritischen Bereichen

"3D-Drucker werden immer mehr zu einem sehr attraktiven Ziel für Cyber-Kriminelle. Da sie und die mit ihnen produzierten Teile oft auch in kritischen Bereichen eingesetzt werden, könnten Cyber-Attacken auf diese Geräte unter Umständen zu Defekten oder Ausfällen im Gesundheits- oder Transportwesen, in der Luftfahrt- und Raumfahrtindustrie oder in der Robotik führen", erklärt Saman Aliari Zonouz vom Department of Eletrical and Computer Engineering der Rutgers University-New Brunswick gegenüber "TechXplore".

"Wie bei jeder neuen Technologie gilt auch für den 3D-Druck: Je verbreiteter diese neue Plattform ist, desto interessanter wird sie für Cyber-Kriminelle", betont Marco Preuß, Leiter des deutschen Forschungs- und Analyse-Teams bei Kaspersky Lab, gegenüber pressetext. Auch wenn es im Moment noch keine bekannten Angriffe auf solche Geräte gibt, sei es doch wichtig, vorausschauend zu agieren und mögliche Schwachstellen aufzuzeigen. "Für 3D-Drucker sind verschiedene Angriffsszenarien denkbar. Eine Möglichkeit wäre etwa eine Erpressung, wie es bei Ransomware der Fall ist, oder aber gezielte Sabotage durch einen Konkurrenten", so der Experte.

Defekte nach Firmware-Hacks

Um zu zeigen, wie anfällig 3D-Drucker tatsächlich für Angriffe von außen sind, haben Zonouz und sein Team mehrere gängige Gerätemodelle gekauft und sich selbst in die entsprechende Firmware gehackt. Dadurch konnten sie verschiedene Defekte in die gedruckten Objekte einbauen, zum Beispiel Löcher oder Frakturen, die von außen nicht erkennbar sind.

Zur Vermeidung schlagen sie vor, sich auf die physikalischen Aspekte des 3D-Drucks zu konzentrieren. So testen sie etwa ein Verfahren, bei dem mithilfe von Sensoren und Mikrofonen kontrolliert wird, ob sich der Drucker während des Produktionsvorgangs genau an die korrekte Designvorgabe hält. Interessant ist auch eine andere Methode: In das Druckmaterial werden winzige Gold-Nanopartikel eingelassen, die gewissermaßen als Kontrastmittel dienen und nach dem Druck gescannt werden können, um mögliche Fehler aufzuspüren.

www.pressetext.com
 

GRID LIST
Smartphone

Kostenlose Apps verlangen übermäßigen Zugriff auf persönliche Daten

Wie viele persönliche Daten sammeln Ihre Apps? Die 60 bis 90 Apps, die der…
David Helfer

David Helfer ist neuer Vertriebsleiter in Europa bei F5

F5 Networks hat David Helfer zum neuen Senior Vice President of Sales für Großbritannien,…
Matroschka

Malware-Matroschka: Windows-Wurm in Android-Backdoor eingebettet

Im vergangenen Monat erregte eine Android-Backdoor das Aufsehen der Virenanalysten von…
Firmenübernahme

Orange schließt Übernahme der Basefarm Holding ab

Orange gab bekannt, dass die Übernahme von 100% von Basefarm durch die…
Instagram

Instagram-Hacking-Welle: Phishing-Angriffe signifikant gestiegen

Derzeit haben einige Instagram-Nutzer keinen Zugriff auf ihre Konten und können den…
Bitcoin

Bitcoin unter 6.000 Dollar gefallen

Die Bitcoin ist in den frühen Morgenstunden auf unter 6.000 Dollar gefallen und lag…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security