Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

IT-Tage 2018
10.12.18 - 13.12.18
In Frankfurt

Software Quality Days 2019
15.01.19 - 18.01.19
In Wien

CloudFest 2019
23.03.19 - 29.03.19
In Europa-Park, Rust

SMX München
02.04.19 - 03.04.19
In ICM – Internationales Congress Center München

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Zur Gesetzesänderung, die den Einsatz von sogenannten „Staatstrojanern“ zur Überwachung der verschlüsselten Messenger-Kommunikation auf Smartphones erlauben soll, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder:

„Die Anbieter von Messaging- und anderen Kommunikationsdiensten betreiben einen enormen Aufwand, um ein Höchstmaß an Datensicherheit und Datenschutz für ihre Kunden herzustellen. Dies wird unter anderem mit einer so genannten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erreicht. Die Bemühungen der Wirtschaft werden mit der Ausweitung des Einsatzes von Staatstrojanern konterkariert.

Es geht bei dem Gesetzentwurf nicht allein um die berechtigte Abwägung zweier konkurrierender Schutzgüter: mehr Sicherheit für alle versus weniger Schutz der Privatsphäre des Einzelnen. Es ist zu akzeptieren, dass man bei einer solchen Abwägung je nach persönlicher Position und Interessen zu sehr unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommt. Bei der jetzt beabsichtigten Ausweitung der Quellen-Überwachung müssen technologische Sicherheitslücken und Schwachstellen genutzt oder geschaffen werden, die z.B. auch von organisierten Cyberkriminellen genutzt werden können – so wie dies kürzlich bei WannaCry der Fall war. Es ist demnach mehr als fraglich, ob die von den Innenministern der Länder und des Bundes gewünschte und vom Bundestag jetzt diskutierten Maßnahmen überhaupt zu einem Mehr an Sicherheit führen. Nicht unwahrscheinlich ist vielmehr, dass das Sicherheitsniveau insgesamt sinkt – und dies obwohl man das verfassungsrechtlich geschützte Fernmeldegeheimnis weiter aushöhlt.

Das verfassungsrechtlich geschützte Gut der Vertraulichkeit und Integrität des eigenen Informations- und Kommunikationsraums darf keinesfalls aufs Spiel gesetzt werden, insbesondere dann nicht, wenn andererseits kein echter Sicherheitsgewinn erwartet werden kann. Keinesfalls sollte eine Gesetzesänderung mit so weitreichenden und unkalkulierbaren Folgen im jetzt betriebenen Schnellverfahren und unter Verzicht auf die übliche und gerade in diesem Fall unbedingt notwendige parlamentarische und öffentliche Diskussion erfolgen. Wir müssen alles tun für mehr, nicht für weniger Sicherheit in der digitalen Welt.“

www.bitkom.org

GRID LIST
Chrome

Chrome dominiert den Browsermarkt - Edge ist keine Konkurrenz

Der Internet Explorer war mal die unangefochtene Nummer 1 unter den Browsern. Das ist…
Fitness-Tracker

Vorsicht vor Datenklau durch Fitness-Apps

Viele Menschen setzen Fitness-Tracker-Apps ein, um ihre Fortschritte zu beobachten und…
Porsche und Connected Experience

Ameria AG startet 8-Millionen-Crowdfunding-Kampagne

Als Investor konnte man in den letzten Monaten viele Erfolgsgeschichten über Startups und…
Computermaus

Die Computermaus wird 50

Klicken statt tippen: Mit einer Computermaus begann eine kleine Revolution für Personal…
Thomas Timm

Thomas Timm ist neuer Deutschlandchef bei Teradata

Teradata hat einen neuen Deutschlandchef: Mit Thomas Timm hat der führende Anbieter für…
Verschlüsselung

GI begrüßt Forderung nach Recht auf Verschlüsselung

Die Gesellschaft für Informatik unterstützt die Forderung nach einem Recht auf…
Smarte News aus der IT-Welt