Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

DIGITAL FUTUREcongress
14.02.19 - 14.02.19
In Frankfurt, Congress Center Messe

SAMS 2019
25.02.19 - 26.02.19
In Berlin

INTERNET WORLD EXPO
12.03.19 - 13.03.19
In Messe München

secIT 2019 by Heise
13.03.19 - 14.03.19
In Hannover

IAM CONNECT 2019
18.03.19 - 20.03.19
In Berlin, Hotel Marriott am Potsdamer Platz

Anzeige

Anzeige

InstagramSeit 2007 attackiert die Cyberspionage-Gruppe Turla Regierungen sowie Regierungsvertreter und Diplomaten. Nun hat sie ihrem Arsenal ein neues Werkzeug hinzugefügt: Der europäische Security-Software-Hersteller ESET hat eine neue Angriffsstrategie analysiert, bei der die Gruppe eine Firefox-Erweiterung nutzt, um das beliebte soziale Netzwerk Instagram für ihre Zwecke zu missbrauchen.

Die Taktik der Turla-Gruppe besteht üblicherweise in der Kompromittierung von Webseiten, die von den anvisierten Opfern häufiger aufgerufen werden – sogenannte „Watering-Hole-Attacken“. Einmal ins Netz gegangen, werden die Nutzer auf einen Command-and-Control-Server (C&C) umgeleitet, über den die Geräte der Opfer Befehle empfangen und überwacht werden können.

Verbreitung über Instagram-Kommentare

Bei der Beobachtung aktueller Turla-Kampagnen fiel den Forschern von ESET auf, die erst kürzlich als schädlich eingestuft wurde. Im Gegensatz zu älteren Versionen nutzt diese Erweiterung eine bit.ly-Kurz-URL, um Kontakt zum C&C-Server herzustellen. Dieser URL-Pfad findet sich allerdings nicht in der Firefox-Erweiterung, sondern wird über die Kommentarfunktion einzelner Instagram Posts verbreitet – so beispielsweise unter einem Bild auf dem Account von Britney Spears.

Um an die bit.ly-URL zu gelangen, durchsucht die Erweiterung alle Instagram-Kommentare. Für jeden Kommentar, den sie berechnet, hat sie einen benutzerdefinierten Hashwert. Wenn der Hashwert mit der Zahl 183 übereinstimmt, wird der URL-Pfad aus dem Kommentar gezogen.

Herausforderung für Security-Branche

“Die Tatsache, dass Turla Social Media nutzt, um C&C-Adressen wiederherzustellen, macht Anbietern von Cybersecurity-Lösungen das Leben schwer. Mit dieser Taktik lässt sich böswilliger von normalem Traffic in Social-Media-Kanälen kaum noch“, so Jean-Ian Boutin, Senior Malware Researcher bei ESET. „Da die Informationen für die Command-and-Control-URL in einfachen Kommentaren versteckt sind, hat der Angreifer die Möglichkeit, diese einfach zu ändern oder komplett zu löschen.“

Um nicht selbst Opfer einer solchen Watering-Hole-Attacke zu werden, empfehlen die ESET Forscher Browser und deren Erweiterungen stets aktuell zu halten. Zudem sollten Nutzer Erweiterungen und Add-ons nur aus seriösen Quellen laden und installieren. Glücklicherweise sind moderne Cybersecurity-Lösungen in der Lage, verdächtige Webseiten, welche potentiell schädliche Inhalte verbreiten, zu erkennen und den Nutzer rechtzeitig zu warnen.

Die vollständige Analyse der neuen Watering-Hole-Kampagne von Turla findet sich im ESET Blog WeLiveSecurity.
 

GRID LIST
Uwe Scharf

Neuer Geschäftsführer Business Units und Marketing bei Rittal

Veränderung in der Geschäftsführung bei Rittal: Uwe Scharf (55) wurde zum 1. Januar 2019…
Wilder Westen

Gegen das "Wild Wild Web", für eine Zivilisierung des Internets

Was haben der Wilde Westen von damals und das Internet von heute gemeinsam? In seinem…
Brexit

BITMi bedauert Ablehnung des Brexit Deals

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bedauert die Ablehnung des Brexit-Deals…
WhatsApp

Diese WhatsApp-Funktionen sollten Sie kennen

WhatsApp ist entgegen wiederkehrender Fragen nach der Datensicherheit nach wie vor die…
offenes Schloss

Eine Mrd. Zugangsdaten im Netz aufgetaucht

Im Internet ist eine der größten Sammlungen gestohlener Passwörter und E-Mail-Adressen…
Hacker wird verhaftet

Deutsche bezüglich Cyberverteidigung skeptisch

Kein Profi, sondern, wie es Markus Beckedahl von netzpolitik.org ausdrückt, "ein junger,…
Smarte News aus der IT-Welt