Net.Law.S 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum

CESIS 2018
20.02.18 - 21.02.18
In München

DSAG-Technologietage 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Stuttgart

Sourcing von Application Management Services
21.02.18 - 21.02.18
In Frankfurt

Next Generation SharePoint
22.02.18 - 22.02.18
In München

Die zunehmende Digitalisierung der anwaltlichen Tätigkeit stellt die Anwaltschaft vor technische Herausforderungen. Deshalb sollen nach einem Gesetzentwurf die IT‑Dienstleister, die für eine Anwaltskanzlei tätig sind, nunmehr stärker in die rechtliche Verpflichtung zur Wahrung des Mandatsgeheimnisses einbezogen werden. 

Darüber informierte die Arbeitsgemeinschaft IT-Recht im Deutschen Anwaltverein (davit) jetzt auf dem 14. Karlsruher IT-Rechtstag.

Daten sind das Herzstück anwaltlicher Arbeit. Ihr Verlust oder Missbrauch kann für den Juristen existenzgefährdend sein. Gleichzeitig sind Kanzleien zunehmend auf externe IT‑Dienstleister angewiesen, um modernes und adäquates Datenmanagement leisten zu können. Die Beauftragung solch externer Dienstleister ist für Anwälte als Berufsgeheimnisträger, die einer Schweigepflicht unterliegen, jedoch mit einem rechtlichen Risiko verbunden.

Ein neues Gesetz soll hier Abhilfe schaffen. Die Bundesregierung hat jetzt den Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen vorgelegt.

Der Entwurf schlägt insbesondere eine Änderung des § 203 StGB und unter anderem Änderungen der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) vor. Auf der Ebene des Satzungsrechts besteht für Rechtsanwälte bereits die Berufspflicht, Mitarbeiter zur Verschwiegenheit zu verpflichten. Beauftragt er ein Unternehmen, muss er diesem ebenso auferlegen, seine Mitarbeiter zur Verschwiegenheit zu verpflichten. Das wird nun in das Gesetz übernommen. Zudem legt es fest, unter welchen Voraussetzungen Dienstleistern Zugang zu fremden Geheimnissen eröffnet werden darf. „Das Gesetz bietet damit auch IT‑Dienstleistern einen klaren rechtlichen Rahmen, wenn sie Dienstleistungen und Cloud‑Angebote für Berufsgeheimnisträger erbringen“, erläutert Rechtsanwältin Dr. Astrid Auer-Reinsdorff, Vorsitzende der DAV-Arbeitsgemeinschaft IT-Recht.

Der IT-Dienstleister muss Datenschutz, IT-Sicherheit und Vertraulichkeit zusichern. Darüber hinaus ist er verpflichtet, entsprechende Verpflichtungen auch von seinen Mitarbeitern und Subunternehmern einzuholen. Verstößt er gegen die Verschwiegenheitspflicht, macht er sich zukünftig strafbar und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr belegt werden.

Ob es noch Änderungen an dem Gesetzentwurf geben wird, bleibt abzuwarten. Es gibt bereits Kritik an Details von Organisationen und Verbänden, unter anderem auch vom Deutschen Anwaltverein (DAV).

www.davit.de

GRID LIST
Handschlag

Accenture schließt Übernahme von Mackevision ab

Accenture hat die Übernahme von Mackevision abgeschlossen, einem globalen Serviceanbieter…
Tb W190 H80 Crop Int B25c55bb534b9be498662b9ab7bab575

Bitcoin-Schürfer aufgepasst: Hacker schürfen mit

Der „Goldrausch“ ist in vollem Gange: Im Januar 2018 waren fast 17 Millionen durch Mining…
Tb W190 H80 Crop Int 89b869589528c3a925de2b898337be96

Omnitracker Version 11.1.0

Die neue Version 11.1.0 bietet eine Mischung aus neuen Features und zahlreichen…
Tb W190 H80 Crop Int 674d73ccb7181ea925e120545f84d683

Panasonic und Trend Micro entwickeln IT-Sicherheitslösung für Connected Cars

Panasonic und Trend Micro geben die Zusammenarbeit zur gemeinsamen Entwicklung einer…
Tb W190 H80 Crop Int 7e877e51241f566cfeeeb944fd074079

BITMi unterstützt Petition zur Ernennung eines Digitalministers

Bereits in seinem Positionspapier Digitaler Mittelstand 2020 fordert der Bundesverband…
Tb W190 H80 Crop Int Db774af6a378d815ca2da9d789e0b4ba

Byton verkündet Partnerschaft mit Aurora

Byton gab seine Partnerschaft mit Aurora bekannt. Die Partnerschaft unterstützt autonomes…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security