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Das von Facebook ins Leben gerufene Open Compute Project (OCP) will gemeinsam mit Partnern unter anderem den Energieverbrauch großer IT-Infrastrukturen optimieren. Dies gelingt durch innovative Rechenzentrumsarchitekturen. Dazu stellt Rittal erstmals auf der CeBIT das „Rittal OCP-Rack 12V DC“ und das „Rittal OCP-Rack 48V DC“ vor. 

Beide Technologien zeichnen sich durch Gleichstromversorgung für Energieeffizienz, einen standardisierten, modularen Aufbau für eine kürzere Time-to-Market und Skalierbarkeit für flexiblere Anpassungen im Datacenter aus.

Mit rund 3 Prozent des globalen Stromverbrauchs sind Rechenzentren bereits heute einer der weltweit am schnellsten wachsenden Energieverbraucher. Hinzu kommt ein wachsender Anteil an den CO2-Emissionen. Laut der Global e-Sustainability Initiative (GeSI) wird der CO2-Anteil der ITK von 1,3 Prozent im Jahr 2002 auf 2,3 Prozent im Jahr 2020 ansteigen. Auch die Betriebskosten großer Rechenzentren hängen zu einem großen Teil vom Stromverbrauch ab. Dieser Herausforderung widmet sich das Open Compute Project (OCP) seit 2011 und verfolgt dabei das Ziel, Rechenzentren kostengünstiger und effizienter zu gestalten.

Gleichstrom für Energieeffizienz

So entwickelte OCP eine einheitliche, frei zugängliche Basis für eine kostengünstige, hocheffiziente IT-Plattform mit neuartiger Architektur. Diese hat das Potenzial für eine neue Generation von Rechenzentren: Aktive Komponenten in den Schaltschränken benötigen keine eigenen Netzteile mehr, sie werden über Gleichstromschienen versorgt, die in den Racks integriert sind. So werden Wandlerverluste in der Stromverteilung minimiert. Zudem lassen sich solche IT-Komponenten bei höheren Temperaturen betreiben, so dass auch die Kühlung effizienter gestaltet werden kann.

„Rittal engagiert sich seit mehreren Jahren aktiv in der Open-Compute-Community und ist Innovationstreiber, um den Stromverbrauch im Sinne unserer Kunden und der Umwelt zu verringern.“, sagt Jason Rylands, Global Director Data Center und Open Compute, bei Rittal. Das Unternehmen bietet mit dem OCP-Rack 12V DC und dem OCP-Rack 48V DC zwei schnell einsetzbare Lösungen. Der 600mm breite Schrank auf 21“-Bauraum sorgt für ausreichend Platz für Server, Speicher und Switches.

Höhere Betriebstemperaturen für geringere Kosten

Beim Thema Klimatisierung zeigt die OCP-Spezifikation großes Sparpotenzial für Stromkosten: Mit spezieller Hardware sind Betriebstemperaturen oberhalb der Vorgaben des US-Berufsverband für Kühl- und Klimatechnik ASHRAE möglich. Das reduziert die Anforderungen an die Kühlleistung drastisch. Mit dem „OCP-Rack 12V DC“ lassen sich bis 12 kW pro Schrank abführen. Für höhere Verlustleistung können Unternehmen auf das OCP-Rack mit 48V DC zurückgreifen. In beiden Fällen führen die OCP-Racks, bezogen auf die Fläche, zu einem sehr kompakten und gleichzeitig hocheffizienten Rechenzentrum.

Standardisiert für kürzere Time-to-Market

Ein weiterer Vorteil der innovativen Architekturen ist der standardisierte und zugleich konfigurierte- und skalierbare Aufbau. Unternehmen können so eine Datacenter-Lösung schnell implementieren oder erweitern.

Alternative Innovation: Open19-Rack

Mit dem Open19-Rack bietet Rittal eine weitere kostengünstige Lösung auf der gängigen 19“-Rack Basis, die auf der CeBIT als Anwendung in einem TS IT Schrank gezeigt wird. Die Server werden bei dieser Rack-Architektur ebenfalls mit Gleichstrom versorgt. Die Anschlüsse werden jedoch nicht auf eine zentrale Stromschiene an der Rückseite des Schrankes adaptiert, sondern über einen speziellen Kabelbaum auf der Rückseite mit den Power-Shelves verbunden.

CeBIT 2017 in Halle 4, Stand B34

www.rittal.de

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