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Das Paris Innovation Lab – ein Netzwerk unterschiedlicher Technologieanbietern im Bereich der Industrie 4.0, digitale Transformation und Prozessoptimierung – kooperiert mit dem Start-Up Toposens. Das Unternehmen hat den weltweit ersten 3D-Ultraschallsensor entwickelt. 

Gesetztes Ziel der strategischen Partnerschaft ist die Entwicklung kognitiver Lösungen zur Optimierung von Geschäfts-, Lern- und Arbeitsprozessen in Unternehmen.

Das Kerngebiet der Toposens GmbH liegt in der Umgebungserfassung mittels ihrer patentierten 3D-Ultraschallsensorik. Diese erfasst zum Beispiel Personen oder Objekte, aber auch Gesten anhand hochfrequenter Schallsignale – ähnlich dem Prinzip der Fledermaus. Die Vorteile gegenüber traditionellen Verfahren, die mit Kameras arbeiten, liegen insbesondere in der Anonymität der „erfassten“ Personen und in der Robustheit gegenüber empfindlichen Linsen-Systemen, die auf bestimmte Lichtverhältnisse angewiesen sind.

Die Paris AG entwickelt Technologien zur Prozessnavigation und -optimierung sowie Automatisierung, Dokumentation und Weiterbildung. Insbesondere steht der digitale Wissenstransfer mittels künstlicher Intelligenz im Fokus des Unternehmens. Die Paris Automation Suite ist eines der Produkte und bietet als Automatisierungsplattform beispielsweise Bots, die Mitarbeitern prozessintegrierte Unterstützung bieten.

Die Anwendungsgebiete der gemeinsam geplanten Lösungen von Toposens und PARIS sind vielfältig. Beispielsweise könnten die 3D-Sensoren von Toposens bestimmte Gesten oder Bewegungen auf einer Produktionsstraße erkennen, ein Bot der Paris AG könnte Prozessschwachstellen identifizieren, entsprechende Optimierungen vorschlagen und anleiten. Verschiedene Geschäftsprozesse könnten somit effizienter, Automatisierungspotenziale transparenter und unternehmensinterne Kosten reduziert werden.

3D-Ultraschallsensoren treffen Automatisierungslösungen

Durch die Kooperation eröffnen sich für Toposens neue Märkte. Derzeit bietet das Unternehmen seine 3D-Ultraschallsensoren als Evaluation Kit an. „Interesse an dem Sensorsystem kommt aus verschiedenen Bereichen, insbesondere Automotive, Consumer Electronics und Personentracking. Um die innovative Technologie greifbar zu machen, geben wir den Interessenten mit dem Evaluation Kit die Möglichkeit, die Sensorik zu testen“, erklärt Tobias Bahnemann, Managing Director bei Toposens. Um die Aktivitäten in Richtung Smart Buildings und Smart Factories weiter verstärken zu können, hat Toposens die Partnerschaft mit PARIS geschlossen. „Es ergeben sich Synergien – wie zum Beispiel, dass man die Personenerfassung an intelligente Schulungs- und Unterstützungssysteme koppeln oder die Sensorik für die automatische Steuerung von Heizung, Licht und Belüftung nutzen kann“, ergänzt Tobias Bahnemann.

„Unsere Innovationspartnerschaft mit Toposens ermöglicht die Gestaltung neuartiger Wissensmanagement- und Automatisierungsansätze. Gerade die Brücke zwischen Best Practice und Ist-Situation bei der Ausführung von Service- und Produktionsprozessen, aber auch deren Optimierung und Integration mit Talent Management-Lösungen, stellt derzeit in vielen Unternehmen ein großes Problem dar. Die digitale Transformation bringt hier enorme Vorteile. Zum Beispiel hinsichtlich Aufbereitung und Vermittlung von relevantem, teils sich kurzfristig änderndem Wissen und der Schaffung smarter, unkomplizierter Schnittstellen zu IT-Prozessen und -systemen. Benötigte Schulungsmaterialien oder Handlungsempfehlungen können so in Zukunft in Echtzeit kommuniziert werden, direkt arbeitsprozessintegriert, was zu unmittelbaren Effizienzsteigerungen führt“, erläutert Sebastian Grodzietzki, CGO der Paris AG und verantwortlich für die Produktvision des Unternehmens, das Marketing und das Paris Innovation Lab.

Sebastian Grodzietzki ergänzt: „Dieser Wandel zu smarten Prozessen – also zu Abläufen, die Metadaten bzw. einen Kontext über sich selbst erfassen, an Menschen oder andere Systeme weitergeben und sich quasi selbst optimieren können – wird einen wesentlichen Aspekt unserer Zusammenarbeit ausmachen. Unsere komplementären Lösungen – von Software über Hardware bis hin zu kognitiver Brainware – werden wir zu leicht integrierbaren Lösungssystemen mit speziellen Branchenausrichtungen weiterentwickeln, sodass unsere Kunden schnellstmöglich von den Transformationsvorteilen profitieren können.“ 

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